Roosters gehen unverändert in das Duell gegen den Meister

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Nach der Heimniederlage gegen die Straubing Tigers am vergangenen Freitag wollen die Iserlohn Roosters am Mittwoch dem Deutschen Meister aus München einen heißen Fight am Seilersee liefern.

Iserlohn - Eigentlich war alles schnell gesagt. Gute neun Minuten dauerte es vom Willkommen von Coach Jamie Bartman bis zum Gefühl, dass alles Wichtige vor dem Heimspiel der Iserlohn Roosters am Mittwochabend gegen den EHC Red Bull München (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) besprochen ist.

„München ist und bleibt eine absolute Topmannschaft. Trotz der Verletzungssorgen, die sie in der gesamten Saison bislang hatten, sind sie hervorragend besetzt“, so Bartman. Natürlich weiß der Cheftrainer der Sauerländer, dass die Roten Bullen aus Bayern in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aktuell sieben Punkte Rückstand auf Primus Mannheim haben, selbst nur auf dem vierten Platz stehen. Statistiken sind Bartman nicht egal, aber entscheidend, das weiß er, ist die Qualität.

Die ist selbst dann existent, wenn der EHC Red Bull drei der letzten vier Partien verloren hat. Auch auswärts läuft es für die Mannschaft von Don Jackson alles andere als nach Plan, drei Auswärtsniederlagen in Serie stehen zu Buche. In dieser Saison sind beide Mannschaften bereits zweimal aufeinandergetroffen. Spiel eins am Seilersee dominierten die Roosters, gewannen mit 8:3, in München verloren die Blau-Weißen dann ebenso deutlich mit 2:6. So viel zum Gegner.

Viel lieber beschäftigen sich die Sauerländer mit sich selbst, und dafür nahm sich der Coach nach den anfänglichen neun Minuten noch deutlich mehr Zeit. Nach dem taktisch hervorragenden Auswärtsmatch am Sonntag in Wolfsburg und dem 3:1-Erfolg beschäftigt sich die Mannschaft weniger mit dem Gegner als mit sich selbst. „Das hat wirklich Selbstvertrauen gegeben, war allerdings nur ein erster Schritt. Wir müssen genau so weitermachen, einfach und konzentriert spielen“, unterstreicht Verteidiger Dieter Orendorz. Deshalb wird Jamie Bartman personell keine Veränderungen vornehmen, er vertraut dem Team vom Sonntag.

Das bedeutet: Niko Hovinen wird bei den Roosters erneut zwischen den Pfosten stehen, bekommt den Vorzug vor Mathias Lange und Sebastian Dahm, der als Back-Up auf der Bank sitzen muss. Evan Trupp gehört erneut nicht zum Kader. Verletzt ausfallen werden Sasa Martinovic, der noch ungefähr zweieinhalb Wochen pausieren muss, Kevin Schmidt, der am Montag am Knie operiert wurde (Ausfallzeit vier bis sechs Wochen) und Michael Clarke, dem aufgrund einer Rückenverletzung eine mindestens genauso lange Pause bevorsteht. So bleiben auch die Reihenkombinationen unverändert. Ob Julian Lautenschlager und Tom-Eric Bappert Einsatzzeiten bekommen werden, wird erst die Partie gegen den Deutschen Meister selbst zeigen.

Bartman vermutet allerdings trotz der vielen Spiele rund um die Weihnachtszeit keine großen Beeinträchtigungen. Die Mannschaft sei fit, habe gut gearbeitet. „Wichtig ist die Trainingssteuerung. Wir dürfen das Programm zwischen den Tagen nicht zu anspruchsvoll gestalten, dann können wir auch noch eine Zeit mit sechs Verteidigern und drei Sturmreihen arbeiten.“

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