Eishockey, DEL

Aufwärtstrend der Roosters hält an

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Roosters-Cheftrainer Jason O’Leary (links) durfte zufrieden sein: Seine Mannschaft setzte ihren Aufwärtstrend fort, feierte am Sonntag in Krefeld mit einem 4:3 nach Penaltyschießen den dritten Sieg in Folge.

Iserlohn – Der Aufwärtstrend bei den Iserlohn Roosters hält an. Mit einem 4:3 nach Penaltyschießen bei den Krefeld Pinguinen feierten die Sauerländer am Sonntagabend ihren dritten Sieg in Serie, verkürzten den Rückstand auf den letzten Pre-Playoff-Platz (Rang zehn) auf nunmehr zehn Punkte.

Zu den schon seit längerem verletzten Spielern gesellte sich am Sonntag auch noch Alex Grenier. Somit war Cheftrainer Jason O’Leary erneut gezwungen, seine Angriffsreihen umzustellen. Dies schien jedoch in der Anfangsphase den Gästen nichts auszumachen. Die Roosters übernahmen das Kommando, ließen Scheibe und Gegner laufen und setzten sich immer wieder im Drittel der Pinguine fest. Zahlreiche Schüsse verfehlten allerdings das Tor, sodass Jussi Rynnäs erst gegen Fleischers Direktabnahme sein Können unter Beweis stellen musste (6.). 

Gastgeber-Führung wie aus dem Nichts

Mit der ersten gefährlichen Aktion gelang den Krefeldern dann aber die Führung, fast aus dem Nichts: Einen der wenigen Fehlern im Spielaufbau nutzte Torsten Ankert, der sein 700. DEL-Spiel absolvierte. Sein Schuss von der blauen Linie landete im rechten Winkel, wobei Andreas Jenike die Sicht versperrt war (9.).

Die Roosters schien der Rückstand allerdings nicht zu beeindrucken. Auch in der Folge machten die Sauerländer ordentlich Druck, aber Schmitz, Halmo und MacQueen verfehlten innerhalb von einer Minute den Ausgleich nur knapp (18.). Somit gingen die Sauerländer trotz einer guten Leistung mit einem knappen Rückstand in die erste Pause.

Iserlohn kam auch im Mittelabschnitt gut aus der Kabine. Lautenschlager fälschte nach nur wenigen Sekunden einen Schuss von Raymond ab, der das Tor allerdings knapp verfehlte. In der Folge kam dann Krefeld auf. Erst scheiterte Postel an Jenike, und kurz darauf verfehlte Costello das Tor nur um Zentimeter (25.). Die Gastgeber setzten sich nun ein wenig fest im Drittel der Sauerländer, und die hatten Glück, dass Riefers an Jenike scheiterte und Welsh am Außenpfosten (27.). Dennoch war es nur eine Frage der Zeit, wann die Hausherren auf 2:0 erhöhen würden. Kuhnekath war es schließlich, der Jenike aus kurzer Distanz und spitzem Winkel überlistete (36.). Die Reaktion der Roosters ließ allerdings nur 29 Sekunden auf sich warten. Brody Sutter schnappte sich den Puck, nahm Maß und traf zum 1:2 (36.).

MacQueen und Sutter treffen im Penaltyschießen

Und im Schlussdrittel kam es noch besser: Chris Rumble stocherte nach einem Abpraller die Scheibe freistehend über die Linie und sorgte so für den Ausgleich (46.). Nur kurz darauf brachte Welsh Krefeld zwar wieder in Führung (47.), die Roosters aber blieben dran: 13 Sekunden vor dem Ende, Jenike hatte das Tor verlassen, traf erneut Rumble von der blauen Linie zum 3:3. Und nach torloser Verlängerung holten die Gäste im Penaltyschießen den Zusatzpunkt, denn während bei Krefeld nur Saponari traf, netzten auf der Gegenseite MacQueen und Sutter ein.

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