Eishockey, DEL

Anthony Peters führt die Roosters in Bremerhaven zum Sieg

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Überragender Rückhalt im Roosters-Tor: Anthony Peters.

Bremerhaven – Ohne die erkrankten Jens Baxmann und Alex Petan sicherten sich die Iserlohn Roosters nach einer deutlichen Steigerung im Match bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven zwei wertvolle Punkte, gewannen nach Penaltyschießen mit 2:1 (0:0, 1:1, 0:0).

Anthony Peters machte eine überragende Partie, hielt sein Team im Spiel und sorgte am Ende mit O’Connor für den Sieg im Penaltyschießen. Dass die Sauerländer am Ende der ersten 20 Minuten ohne Gegentreffer dastanden, war in erster Linie Anthony Peters zu verdanken. 

Der Goalie zeigte erneut eine ganz starke Leistung, verhinderte mit starken Paraden einen Rückstand. 16 Schüsse insgesamt musste Peters parieren, die Sauerländer ihrerseits schossen nur sechs Mal auf den Kasten von Tomas Pöpperle. Viel Glück hatten die Blau-Weißen, als Zengerle sieben Minuten vor Drittelende die Scheibe in der neutralen Zone stibitzte und allein auf den Kasten zulief. Peters schloss im richtigen Moment die Beine, dennoch rutschte der Puck fast bis auf die Torlinie. Urbas setzte nach, aber der Videobeweis zeigte deutlich: Millimeter der Scheibe waren noch auf der Linie zu erkennen. 

Positiv – wie immer – das Engagement der Waldstädter: Das Team rackerte, kämpfte um jeden Zentimeter, verdiente sich deshalb schon ein Sonderlob. Glücklicherweise belohnte sich das Team von Jason O’Leary dann im Mitteldrittel für diese harte Arbeit. 4:02 Minuten gespielt, die Blau-Weißen waren im gegnerischen Drittel. Raymond legte den Turbo ein, stoppte die Scheibe bevor sie über die blaue Linie ging und schoss sofort. Bruchteile von Sekunden später schlug der Puck im gegnerischen Kasten ein, abgefälscht von der Kufe von Daniel Weiß. 

Die Schiedsrichter gingen vollkommen zurecht zum Videobeweis, erkannten keine Kick-Bewegung und gaben das Tor. Die Pinguins antworteten in Minute 33 mit dem Ausgleich. Fortunus spielte die Scheibe in die neutrale Zone, wo Zengerle zu viel Platz hatte und sie in den Lauf von Verlic zauberte – 1:1. Das Schlussdrittel war in den ersten Minuten gekennzeichnet von Chancen auf beiden Seiten, Zählbares sprang jedoch weder hüben noch drüber dabei heraus. 

Auch Überzahlmöglichkeiten blieben auf Bremerhavener und Iserlohner Seite ungenutzt, die Partie bis in die Schlussminuten hart umkämpft. 4:13 Minuten vor dem Ende traf Bremerhavens Cory Quirk den Pfosten, dennoch war es nun insgesamt ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich die Sauerländer von Drittel zu Drittel gesteigert hatten und im Schlussabschnitt gleichwertig waren.

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