Drei Spiele in fünf Tagen

Mit Schwung und neuer Zuversicht gegen Ingolstadt

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Die Roosters erwarten am Freitagabend Ingolstadt.

ISERLOHN -  Es war eine familienfreundliche Woche, die Jari Pasanen seinen Jungs geschenkt hat. Auf harte Arbeit am Montag und Dienstag folgte ein freier 1. Januar, um Silvester genießen zu können. "Die Jungs hatten es sich verdient nach ihren guten Ergebnissen des Wochenendes", sagt der Chefcoach. Nun aber gilt die volle Konzentration den nächsten drei Partien in fünf Tagen.

Von Mirko Heintz

Auf den Heimauftakt am Freitag gegen den ERC Ingolstadt (19.30 Uhr) folgen Auswärtsspiele am Sonntag in Augsburg und am Dienstag in Köln. "Unser gesamter Fokus liegt zunächst auf der Partie gegen Ingolstadt, das wird wie immer eine besondere Herausforderung", sagt Pansanen.

Rein statistisch ist die Bilanz gegen die Panther durchwachsen. Auswärts haben die Roosters fast grundsätzlich ihre Probleme, daheim aber hat man von den letzten sieben Partien fünf für sich entschieden und in einer weiteren zumindest gepunktet. "Warum das so ist, ist nicht ganz einfach zu sagen. Es mag mit der wirklich harten Defensivarbeit zu tun haben, die die Ingolstädter grundsätzlich zu Hause an den Tag legen, auswärts aber nicht immer aufs Eis bringen", sagt der Cheftrainer weiter. In der Tabelle liegen fünf Plätze und 18 Punkte zwischen beiden Mannschaften. Wirklich zufrieden aber ist man mit dem bisherigen Abschneiden in Ingolstadt nicht. Zu viele Verletzte trüben das Gesamtbild, auch, wenn aktuell nur noch Topmann Jared Ross bis Ende Januar fehlen wird.

Bei den Roosters haben dagegen auch die beiden letzten Verletzten Danielsmeier und Ersberg das Mannschaftstraining aufgenommen. "Dass es ohne Probleme geht, heißt aber nicht, dass beide am langen DEL-Wochenende auch zur Verfügung stehen werden", sagt Assistent Jamie Bartman. Die Mannschaftsärzte wollen trotz der Entwicklung keine unnötigen Risiken eingehen und werden trotz aller Fortschritte kein grünes Licht geben. Noch ist das aber auch kein Problem. Sowohl Mathias Lange als auch die anderen Verteidiger machen derzeit einen wirklich vernünftigen Job, was generell fürs Team gilt.

Ob die aktuelle Roosters-Mannschaft, die von allen Experten als unter ihren Erwartungen spielend beschreiben wird, die Chance erhält, eine weitere Saison am Seilersee zusammen zu bleiben, muss abgewartet werden. Das Sonntagsspiel in Augsburg (16.30 Uhr/Curt-Frenzel-Stadion) wird darüber wieder ein klein wenig mehr Aufschluss geben. Würde man beim Zehntplatzierten und direkten Konkurrenten um die Playoffs punkten, wäre ein weiterer großer Schritt in die richtige Richtung getan. Wenn nicht, steigt wieder der Druck – auf alle Beteiligten.

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