Eishockey, DEL

Jaspers-Treffer in Berlin zu wenig

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Die Iserlohn Roosters unterlagen am Sonntag in Berlin 1:3.

Berlin - Für die Iserlohn Roosters gab es diesmal in der Bundeshauptstadt nichts zu holen. Trotz einer bemerkenswerten Auswärtsleistung verlor das Team von Trainer Rob Daum am Ende gegen die Eisbären Berlin mit 1:3 (1:2, 0:0, 0:1).

Direkt vom Start weg nahm die Partie Fahrt auf. Die Gäste besaßen die erste gute Möglichkeit. Friedrich erkämpfte sich hinter dem Eisbären-Gehäuse die Scheibe, spielte sie vor das Tor auf Weidner, doch der scheiterte nach 50 Sekunden an Vehanen. Nur eine Minute später versuchte Buchwieser aus kurzer Distanz, den Puck ins Tor zu tippen, doch Lange klärte mit seinem Schoner. Berlin blieb in der Folge am Drücker. Aubry besaß gleich drei gute Einschussmöglichkeiten. 

Folgerichtig fiel der Führungstreffer: MacQueen nahm Anlauf über die rechte Angriffsseite und schlenzte den Puck in den linken Winkel (9.). Iserlohns Antwort kam in Überzahl. Caporusso bediente Brown vor dem Tor, der setzte seinen Körper gut ein und legte quer auf Jaspers, der aus spitzem Winkel die Scheibe im leeren Tor unterbrachte (13.). Auch Berlin hatte genau eine Überzahlmöglichkeit und nutzten sie zur erneuten Führung durch Parlett (15.). 

Der Mittelabschnitt begann wie das erste Drittel aufgehört hatte. Die Eisbären agierten zumeist in der Vorwärtsbewegung. Die größte Chance hatte MacQueen (27.). Allmählich schwammen sich die Sauerländer aber aus ihrer Defensive frei. Blank bediente bei einem Konter Salmonsson, der aber vergab (29). Die Roosters waren nun im Spiel und hatten sich den Ausgleich eigentlich bei weiteren guten Chancen im zweiten Drittel verdient. Aber es blieb beim 2:1. 

Die erste Chance im Schlussabschnitt besaßen die Hausherren. Aus dem Hinterhalt zielte Dupont nicht genau genug. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Iserlohn kombinierte sich durch die Defensive der Eisbären, doch Caporusso traf nur die Latte (47.). Petersen tauchte alleine vor Lange auf, der aber mit seiner Fanghand den Gegentreffer verhinderte. Die Gastgeber besaßen die dickeren Möglichkeiten. 

Die Roosters setzten gleichwohl in der Schlussphase alles auf eine Karte und jubelten bereits, als nach einem Schuss von Costello der Abpraller im Berliner Tor landete, aber das Schiedsrichtergespann hatte in dem Getümmel vor dem Tor bereits das Spiel unterbrochen. In der Schlussminute ging Lange für einen sechsten Stürmer vom Eis, doch statt des Ausgleiches kassierten die Sauerländer kurz vor dem Ende das 1:3 durch Oppenheimer. 

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