Fans feiern Team trotzdem

Zweite Heimpleite in Folge für das Pasanen-Team

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Aller Einsatz half nichts: Trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd zum 2:2 kassierten Collin Danielsmeier (links) und die Roosters gegen Wolfsburg am Freitagabend beim 2:4 die zweite Heimniederlage in Folge.

Iserlohn - Wie gewonnen, so zerronnen: Dem spektakulären 6:3-Erfolg am Dienstag bei der Düsseldorfer EG folgte am Freitagabend die Ernüchterung bei den Iserlohn Roosters, die sich den Grizzly Adams Wolfsburg 3:4 geschlagen geben mussten. Trotzdem feierten die Fans nach Spielende ihre Mannschaft für das bislang Erreichte.

Roosters: Lange – Button, Lavallée; Sulliwan, Liwing, Orendorz, Jares – Bassen, Connolly, Blank; York, Dupont, Whitmore; Raedeke, Sylvester, Macek; Foster, Wruck, Danielsmeier

Grizzly Adams: Brückmann – Schaus, Wurm; Likens, Krupp; Hambly, Keller – Rosa, Aubin, Scofield; Haskins, Dzieduszycki, Furchner; Fauser, Höhenleitner, Polaczek; Mayer, Neuert, Stas

Schiedsrichter: Hunnius (Berlin), Piechaczek (Landsberg)

Tore: 0:1 (08:08) Schaus (Likens, Rosa/5:4), 0:2 (12:08) Haskins (Furchner), 1:2 (40:29) Whitmore (York, Liwing/5:4), 2:2 (43:40) Bassen (Blank), 2:3 (45:36) Likens (Fauser), 2:4 (52:29) Aubin (4:5),

Strafen: Roosters: 10; Grizzy Adams: 10 + 10 (Krupp)

Zuschauer: 4 967 (ausverkauft)

Von Mirko Heintz

Roosters-Dominanz prägten die ersten sieben Minuten der Partie, nur gestoppt vom hervorragenden Gästekeeper Brückmann. Dafür nutzte der Gast gleich seine erste hochkarätige Gelegenheit. Connolly saß wegen Beinstellens auf der Strafbank, Schaus traf völlig unbedrängt (9.). Das 0:2 folgte 240 Sekunden später. Sullivan bekam die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel heraus, Haskins traf.

Der Mittelabschnitt war umkämpft und arm an Höhepunkten. Die Gäste aber waren insgesamt lauffreudiger, wirkten schneller auf den Beinen, gewannen mehr Zweikämpfe. Die Roosters fanden erst in den zweiten zehn Minuten besser in die Partie, schafften es zumindest öfter, die Niedersachsen unter Druck zu setzen. Allerdings im Abschluss blieb das Team vom Seilersee letztlich erneut zu harmlos. Brückmann fing alles, eine deutliche Steigerung im Schlussabschnitt würde dringend nötig sein, würde man diese Partie noch drehen wollen.

Dazu aber waren die Roosters wieder einmal in der Lage. 29 Sekunden gespielt, Wolfsburgs Polaczek saß zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank, da zappelte der Puck zum ersten Mal nach einem Whitmore-Schuss im Grizzly-Tor. Damit schien der Bann gebrochen und der IEC am Drücker. Der Beweis folgte schon etwas mehr als drei Minuten später, diesmal passte Blank die Scheibe auf Bassen, der allein vor Brückmann auftauchte und zum Ausgleich traf (44.).

Die Stimmung am Seilersee war jetzt auf dem Siedepunkt, die Fans euphorisch, bis Likens mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie Wolfsburg erneut in Führung brachte (46.). Diesen knappen Vorsprung versuchten die Sauerländer im nächsten Powerplay auszugleichen, als Lange in der eigenen Zone das Spiel schnell machen wollte, die Scheibe verlor und Aubin ins leere Iserlohner Tor einschießen konnte. (53.). Jetzt wurde die Zeit knapp, aber die Roosters sollten noch einmal eine Chance bekommen, die Partie zu drehen. 3:48 Minuten vor dem Ende hatten die Sauerländer doppelte Überzahl, doch Wolfsburgs Penaltykilling hielt stand.

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