Eishockey, DEL

Rabenschwarzer Sonntag an der Nordsee

+
Die Roosters verloren in Bremerhaven verdient 3:6.

Bremerhaven - Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Iserlohn Roosters am Sonntag in Bremerhaven. Gegen die Fischtown Pinguins kassierte das Team ihre dritte Niederlage im dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison und waren beim 3:6 auch über weite Strecken der Partie chancenlos.

Neben Ross und Rallo fiel vor dem Spiel auch noch Bassen verletzt aus, so dass den Sauerländer nur elf Angreifer zur Verfügung standen. Die Anfangsphase verschlief der Gast völlig: Bereits in der dritten Minute klingelte es zum ersten Mal im Iserlohner Gehäuse. Moore bediente von der Bande aus den völlig freistehenden Jason Bast, der vollendete im Fallen zum 1:0. Nur langsam kamen auch die Iserlohner in die Partie. Caporusso bediente Friedrich vor dem Tor der Pinguins, doch dem Stürmer versprang die Scheibe. 

Dann aber wieder die Gastgeber: Viel Glück und Lange verhinderten einen höheren Rückstand. Erst in doppelter Überzahl kamen die Sauerländer zurück in die Begegnung. Pikkarainen legte an der blauen Linie quer, Jones hämmerte den Puck hoch ins Bremerhavener Tor. Alles in allem ein glückliches Unentschieden nach 20 Minuten für die Sauerländer. 

Wer jetzt dachte, dass die Sauerländer ihr anderes Gesicht im Mittelabschnitt zeigen würden, der hatte sich getäuscht. Die Pinguine blieben spielbestimmend. Es war abzusehen, dass das Unentschieden für die Roosters nicht mehr lange zu halten war, zu groß war der Druck der Gastgeber. Schließlich war es Brock Hooton, der zum 2:1 schlenzte. Jason Bast erhöhte auf 3:1. Jari Pasanen nahm eine Auszeit und wechselte den Torhüter, allerdings nur mit kurzem Erfolg. Pickard hielt in höchster Not gegen Quirk. Jetzt kamen zur schlechten Leistung aber auch noch Disziplinlosigkeiten und dumme Fouls, die die Sauerländer in Unterzahlsituationen brachten. Welsh traf bei 5:3-Überzahl zum 4:1 und 13 Sekunden vor dem Ende des Abschnitts bei 4:3-Überzahl zum 5:1. 

Im Schlussdrittel kam nur kurzzeitig noch einmal ein bisschen Spannung auf, als erst Troy Milam in Überzahl seinen Schläger in einen Schuss von Ryan Button hielt und damit die Scheibe ins Tor abfälschte und kurz darauf Dziurzynski zum 3:5 verkürzte. Iserlohn nahm den Torhüter vom Eis und ging volles Risiko, doch ohne Erfolg. Combs schnappte sich den Puck und sorgte für den 6:3-Endstand. André Günther

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare