0:3-Niederlage

Das Ende der Erfolgsserie gegen die Eisbären

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Nach zehn Siegen aus den letzten elf Spielen mussten sich die Roosters am Freitag wieder geschlagen geben.

ISERLOHN - Erstmals seit dem 26. Dezember (1:6 in Hamburg) sind die Roosters wieder gänzlich leer ausgegangen, unterlagen am Freitagabend vor ausverkauftem Haus in der Eissporthalle am Seilersee den Eisbären Berlin mit 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)-Toren.

Von Mirko Heintz

Der amtierende Meister aus der Hauptstadt hatte trotz der Absicht der Sauerländer, dem Gegner viel Raum anzubieten, eine zu große Überlegenheit, konnte mit den Ex-Roosters Bell und Christensen schon in der Anfangsphase zwei gute Gelegenheiten vor den Kasten von Roosters-Goalie Lange bringen. Kopitz’ Beinstellen nach knapp zehn Minuten leitete dann die erste Überzahlphase der Hauptstädter ein, die, angefeuert von 1000 mitgereisten Fans, drei Sekunden vor Ablauf der Strafe in Person von Braun zum 1:0 einnetzten (12.).

Bemerkenswert: Nach dem Treffer war die Druckphase der Eisbären beendet, erarbeiteten sich die Sauerländer Gelegenheit auf Gelegenheit, die besten durch Ex-Eisbär Tyson Mulock und Colten Teubert. Rob Zepp, nach überstandenem Rippenbruch, hielt den Berliner Kasten aber sauber. Er, Rankel, Talbot und Tallackson feierten nach teils längeren Verletzungspausen ihre Comebacks.

Viel Taktik im Mitteldrittel

Der Mittelabschnitt sorgte in beiden Fanlagern für wenig Begeisterung. Der Grund dafür war einfach: Taktik. Offensiv brachten beide Teams wenig zustande, dafür funktionierten die Defensivformationen zu gut. Trotz dreier Überzahlsituationen hatten die Blau-Weißen nur eine einzige gute Gelegenheit. Mulock aber verpasste seine Chance (29.). Viel besser machten es aber auch die Eisbären nicht, die ihre beste Gelegenheit knapp 15 Sekunden vor der Drittelpause nicht nutzen konnten, weil Lange mit einem traumhaften „Save“ die Berliner Gelegenheit gegen das Topduo Olver/Tallackson vereitelte.

Eisbären legen am Ende noch nach

Taktisch geprägt blieben auch die letzten 20 Minuten. Weil die Sauerländer an den Banden zahlreiche Zweikämpfe verloren, hatten sie es insbesondere im Drittel der Gäste schwer, brachten insgesamt zu wenige Scheiben in Richtung des Kastens von Rob Zepp. Raedeke machte es nach acht 48 Minuten noch am besten, die Scheibe aber ging bei seiner Schussgelegenheit knapp am Tor vorbei.

Sollte das einzige Tor des Abends, erzielt im ersten Drittel, wirklich die Partie entscheiden? Die Antwort war nein, denn die Eisbären sollten einen der seltenen Tiefschlafmomente der Sauerländer zum 2:0 durch TJ Mulock nutzen können (53.), dem Rankel dann noch den dritten Treffer folgen ließ (59.).

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