Roosters nervös, aber erfolgreich

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Brodie Dupont und Mike York (hier im Duell mit Straubings Laurent Meunier) kehrten nach zuletzt drei Niederlagen in Serie mit einem 3:2-Erfolg über die Niederbayern auf die Siegerstraße zurück.

Iserlohn - Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge kehrten die Iserlohn Roosters am Freitagabend gegen den Tabellenletzten aus Straubing auf die Siegerstraße zurück, verbuchten die Saison-Punkte 18, 19 und 20. Ohne Chris Connolly (Magen-Darm) taten sich die nervösen Sauerländer allerdings schwer.

Von Mirko Heintz

Die Gastgeber bestimmten die ersten 20 Minuten nach Belieben. Die Niederbayern hatten mehr als gelegentliche Entlastungsangriffe nicht zu bieten, Lange entschärfte sie allesamt. Auf der anderen Seite hatte Tigers-Keeper Strahlmeier deutlich mehr zu halten. Der Führungstreffer war dann einer Kombination aus dem Durchsetzungsvermögen von Nick Petersen und dem „Anschleichen“ von Youngster Dieter Orendorz zu verdanken. Der hatte sich im Rücken der abgelenkten Straubinger Defensive ins Drittel der Bayern gemogelt, bekam den Pass aus der linken hinteren Ecke und ließ Strahlmeier mit seinem von einem Gegenspieler abgefälschten Schuss keine Chance (16.).

Aber: Das 2:0 wollte nicht fallen, den Roosters fehlte die Sicherheit. Und so kam Straubing immer besser in Fahrt, brachte die Scheibe im Powerplay über die Linie. Sofort monierten die Sauerländer einen Schlittschuhtreffer, die Unparteiischen aber lehnten den Videobeweis zunächst ab. Erst nachdem York und Danielsmeier gemeinsam protestierten, lenkten die Schiedsrichter ein – der TV-Blick bewies: Schlittschuhtor, der Treffer zählte nicht.

Ausgleich im Powerplay

Im nächsten Powerplay der Niederbayern nur Minuten später machten es die Gäste besser. Meunier bediente nach einem Fehler von Lavallée Röthke, der aus kurzer Distanz zum 1:1 traf (26.). Scheibenverluste und einfache Roosters-Fehler waren das Resultat, bis Teubert alle Wucht in einen Schlagschuss legte und vom Außenrand des rechten Bullykreises das 2:1 verbuchte. Dank der erneuten Führung kehrte in den nächsten Minuten wieder mehr Sicherheit zurück ins Roosters-Spiel, die Petersen für sich nutzte, allein durch die viel zu weit von ihm entfernt stehende Defensive der Tigers kurvte und zum 3:1 traf (31.).

Nach knapp drei Minuten im Schlussdrittel dann erneut ein Unterzahl-Gegentreffer: Brandt war gedankenschneller als die IEC-Defensive, eröffnete damit wieder die Chance für den Tabellenletzten ins Match zurückzukehren. Diesmal aber behielten die Gastgeber, angefeuert von den tollen Fans, ihre Nerven im Griff und brachten die Partie nach Hause.

Roosters: Lange – Button, Lavallée; Orendorz, Teubert; Guilliano, Liwing – York, Dupont, Petersen; Foster, Wruck, Whitmore; Friedrich, Bassen, Danielsmeier; Raedeke, Macek, Blank

Tigers: Strahlmeier – Gödtel, Canzanello; Yeo, Ondruschka; Osterloh, Kramer – Gomes, Schönberger, Reed; Meunier, Stewart, Treille; Brandt, Wörle, Röthke; Flache, Dotzler, Wiederer

Schiedsrichter: Aumüller (Waldkraiburg), Vogl (München)

Tore:  1:0 (15:19) Orendorz, 1:1 (25:48) Röthke (Meunier/5:4) 2:1 (30:37) Teubert (Blank), 3:1 (38:27) Petersen (Giuliano, Dupont/5:4), 3:2 (42:58) Brandt (5:4)

Strafen:  Roosters: 12; Tigers: 10 + 10 (Yeo)

Zuschauer:  3 812

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