Eishockey, DEL

Blick auf die Tabelle als Motivation

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Jack Combs tritt mit den Roosters am Mittwochabend 

Iserlohn - Am Samstag geht es für die Teams in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in die dreiwöchige Olympiapause. Davor stehen für die Iserlohn Roosters aber noch zwei wichtige Auswärtsspiele auf dem Programm, in denen zumindest die Pre-Playoff-Qualifikation eingetütet werden kann.

Bereits am Dienstag hat sich die Mannschaft mit dem Bus auf den Weg nach Ingolstadt gemacht, wo am Mittwochabend die Begegnung bei den dortigen Panthern stattfinden wird (19.30 Uhr, Saturn-Arena). Trainer Rob Daum sieht eine komplizierte Aufgabe auf sein Team zukommen. 

„Ingolstadt hat eine Mannschaft mit viel Qualität und äußerst unterschiedlichen Spielern, die allesamt verschiedene Stärken haben. Zudem besitzen die Panther zwei extrem starke Torhüter. Sie haben sich in den letzten drei Wochen durch zahlreiche Siege zwischenzeitlich sogar unter die Top 6 geschoben. Das zeigt, was für einen Lauf das Team hat“, zollt Iserlohns Coach seinem Gegner, der aktuell als Neunter vier Punkte Rückstand auf die viertplatzierten Sauerländer aufweist, höchsten Respekt. Nach den zwei nicht unbedingt erwarteten Erfolgen gegen Nürnberg und Mannheim treten die Waldstädter allerdings mit breiter Brust bei den Panthern an. 

„Das hat uns sehr viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gegeben. Wir werden äußerst motiviert in die Partie gehen und von Beginn an bereit sein“, verspricht Verteidiger Dieter Orendorz. Sein Coach glaubt ebenfalls nicht, dass er die Spieler vor dieser wichtigen Partie noch einmal extra motivieren muss. „Mitten in der Saison kann es schon mal sein, dass nach einigen Erfolgen eine gewisse Zufriedenheit eintritt, sodass man vielleicht nicht zu 100 Prozent in ein Spiel geht. In dieser entscheidenden Phase braucht man aber nichts zu sagen. Da ist ein Blick auf die enge Tabellenkonstellation Motivation genug.“ 

Bis auf die Langzeitverletzten Marcel Kahle und Chad Bassen stehen dem Kanadier in Ingolstadt alle Spieler zur Verfügung. Mathias Lange hat am freien Montag bereits wieder individuell trainiert und wird nach seiner Leistenzerrung wieder in den Kader zurückkehren. Gleiches gilt für Stürmer Jake Weidner, der gegen Mannheim aufgrund einer Erkältung pausieren musste. Welcher überzählige Importspieler auf der Tribüne Platz nehmen muss, entscheidet Rob Daum erst kurz vor der Partie. 

Danach geht es noch am Abend rund 130 Kilometer weiter nach Straubing, wo am Freitag bei den Tigers die letzte Begegnung vor der Pause stattfindet. Einen Ausrutscher wie gegen Krefeld wollen die Iserlohner gegen das Schlusslicht dann möglichst vermeiden. Spielbeginn ist ebenfalls um 19.30 Uhr. Und die Roosters sollten auch deshalb gewarnt sein, weil Straubing trotz der misslichen Tabellensituation die Saison keineswegs abgeschenkt hat. Beweis waren zuletzt zwei bemerkenwerte Derbysiege gegen Ingolstadt (5:2) und in Augsburg (3:2). 

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