Eishockey, DEL

Roosters scheitern an schwacher Chancenauswertung

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An der Chancenauswertung gescheitert: Mike Hoeffel und die Iserlohn Roosters unterlagen am Freitagabend den Schwenninger Wild Wings mit 1:4.

Iserlohn – Mangelnde Chancenverwertung und zwei Unterzahl-Gegentreffer brachten die Iserlohn Roosters im zweiten Heimspiel der Saison um einen möglichen Erfolg gegen die Schwenninger Wild Wings.

Es lief die 17. Minute, als die Eissporthalle am Freitag zum Jubeln angesetzt hatte. O’Connors Schuss von der blauen Linie ging zwar an Wild Wings-Keeper Strahlmeier vorbei, aber nicht ins Tor – Pfosten. Die Roosters waren in den ersten 20 Minuten eines durchschnittlichen DEL-Spiels zwar die tonangebende Mannschaft, schnürten die Schwarzwälder oft und ausgiebig in der eigenen defensiven Zone ein, verpassten es aber, den ersten Treffer zu markieren. 

Zwar hatte auch der Auftakt ins zweite Drittel seine Längen, endlich aber belohnten sich die Sauerländer für ihre harte Arbeit mit der verdienten 1:0-Führung. Clarke gewann das Bully, Baxmann bekam die Scheibe an der blauen Linie, leitete sie sofort auf O’Connor weiter, der abzog und traf (30.). Statt allerdings diesen Vorsprung in Ruhe ausbauen zu können, kassierten die Sauerländer 60 Sekunden später eine Hinausstellung wegen zu vieler Feldspieler auf dem Eis und 128 Sekunden nach dem Führungstreffer den Ausgleich. Halmo konnte vor dem eigenen Kasten Blunden nicht kontrollieren (32.). Schwenningens zweiter Treffer nur 2:48 Minuten später fiel dann aus heiterem Himmel. Ein Schuss von Handraschek fand den Weg durch zwei Iserlohner – 1:2, Spiel gedreht.

Zwei Gegentreffer in Unterzahl

Diesen Rückstand aufzuholen, war das Bestreben des O’Leary-Teams – und das sah man. Die Gastgeber wollten Druck erzeugen, kämpften beherzt, viele Pässe, teils kreativ gedacht, fanden aber nicht den Weg zum Mitspieler. Chancen erarbeiteten sich die Sauerländer dennoch. Weiß, Weidner, Baxmann – das sah teils richtig gut aus, wurde aber vom starken Strahlmeier zunichte gemacht.

Die Vorentscheidung fiel gut acht Minuten vor dem Ende. Hoeffel hatte nicht tief genug in die gegnerische Zone gepasst, die Wild Wings schnappten sich die Scheibe, von Ex-Rooster Yeo ging es über Kurth zu Bourke, der Jenike die Scheibe durch die Hosenträger schob (53.). Halmo verpasste knapp zwei Minuten den Anschlusstreffer – bitter. 

Vier Minuten vor dem Ende hatte Findlay die Scheibe und tauchte frei vor Strahlmeier auf – wieder ohne Erfolg. Als Rumble 2:17 Minuten vor Schluss wegen eines Checks gegen Fischer vom Eis musste, blieb den Sauerländern auch der Schlussspurt verwehrt, stattdessen trafen die Gäste kurz vor Schluss zum 1:4.

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