Eishockey

Saisonpremiere: Erster Roosters-Sieg gegen Nürnberg

+
Beherzter Roosters-Fight beim ganz wichtigen Heimsieg über die Nürnberg Ice Tigers.

Iserlohn - Am 47. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga sicherten sich die Iserlohn Roosters am Dienstag den ersten Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers, gewannen verdient mit 4:2 und verdienten sich drei weitere wichtige Punkte im Kampf um die beste Ausgangsposition für die Play-Offs.

So gut das Team vom Seilersee mit gigantischem Druck vom Start weg offensive Akzente setzte, umso anfälliger präsentierte es sich in der Defensive, ließ viel zu viele Kontersituationen der Gäste zu und kassierte nach einem Scheibenverlust in der Nürnberger Zone folgerichtig das 0:1 (7.). Borer spielte den Pass auf Heatley, der den völlig alleingelassenen Steckel bediente. Anschließend herrschte pure Roosters-Nervosität. Drei, vielleicht vier Minuten wirkte das Pasanen-Team beeindruckt. Dann der Angriff von Friedrich, der eine Chance erzwingen wollte, durch die Nürnberger Verteidigung ging. Joslin gebot ihm zwar Einhalt, die Scheibe kam dennoch zurück zu den Roosters. Orendorz-Schuss und Petersen im Liegen brachte die Scheibe über die Linie (13.). 30 Sekunden später erneut das „Rama-Lama-Ding-Dong“: Caporusso passte auf Macek, der ließ Jenike zum zweiten Mal keine Chance. So ging es auch in die erste Pause.

Petersen sorgt für Vorentscheidung

58 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte York für Jubel, traf Sekunden vor Ablauf von Nowaks Strafe zum 3:1. Im weiteren Verlauf fanden die Sauerländer die Ausgewogenheit zwischen gutem Defensivspiel und guten Angriffszügen. Erst vier Minuten vor dem Ende wurde die Partie hektischer. Nachdem Chet Pickard drei Chancen der Ice Tigers vereitelt hatte, drohte ein kleiner Einbruch der Blau-Weißen. Erneut Petersen setzte der Gäste-Euphorie aber ein Ende, zog vor das Tor von Jenike und schoss aus der Halbdistanz – 4:1 (37.).

Nürnberg wechselte zu Beginn des Schlussabschnitts den Goalie, Jochen Reimer kam für Andreas Jenike. Ein Ruck wollte zunächst dennoch nicht durch die Reihen der Ice Tigers gehen, zu gut funktionierte die Iserlohner Defensive. Das galt auch für die zweite IEC-Unterzahl im Match. Als Friedrich zwei Minuten in der Kühlbox verbringen musste, gelang den Ice Tigers nicht der Anschlusstreffer. Zwei Minuten später aber machen sie es deutlich besser, bekamen durch Printz den Schuss und verkürzten auf 2:4 (50.).

122 Sekunden vor dem Ende nahm Nürnberg den Goalie vom Eis. Drei Chancen hatten die Iserlohner zum fünften Treffer, der am Ende zwar nicht gelingen wollte, es aber dennoch zu drei weiteren wichtigen Punkten reichte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare