Eishockey, DEL

Roosters nach 4:1 mit gutem Gefühl in die Deutschlandcup-Pause

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Mit einem guten Gefühl in die Deutschlandcup-Pause: Chris Rumble (links) und Brett Findlay genießen den Moment beim 4:1-Heimsieg der Iserlohn Roosters gegen die Nürnberg Ice Tigers.

Iserlohn – Dieser 4:1-Heimsieg gegen die Ice Tigers aus Nürnberg war mehr als verdient. Weil die Roosters dumme Strafen vermieden, viel auf den gegnerischen Kasten schossen, solide in der eigenen Defensive standen, einen starken Torhüter hatten und zum zweiten Mal in einer Woche mehr als drei Tore schossen, holte sich das Team von Jason O´Leary drei wertvolle Punkte und ein gutes Gefühl für die Deutschlandcup-Pause.

Sieben Tage hat die Mannschaft jetzt frei, bevor am Montag in einer Woche die Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben beginnt. Dass am Ende der ersten 20 Minuten die Roosters nur mit 1:0 führten, war letztlich nur mit einem Namen verbunden – dem von Niklas Treutle. Nürnbergs Goalie zeigte, wie so oft in dieser Saison, eine überragende Leistung zwischen den Pfosten, vereitelte, je länger das Drittel dauerte, mehr und mehr hochkarätige Gelegenheiten. 

Anfangs war die Partie aber durchaus ausgeglichen, mussten die Blau-Weißen eine frühe Unterzahl überstehen und hatten in der siebten Minute Glück und Peters, als der Iserlohner Goalie einen Konter von Weber nach einem Traumzuspiel von Alanov stoppte. In der 19. Minute nach dem sechsten oder siebten guten Angriff der Sauerländer in Folge durfte gejubelt werden: O´Connor brachte die Scheibe vor das gegnerische Tor, Halmo traf – 1:0. 

Den knappen Vorsprung auszubauen, war im Mittelabschnitt das Bestreben. Dabei blieben die Sauerländer gelassen, waren nicht ungestüm, sondern arbeiteten konzentriert weiter. So hatte jede der beiden Mannschaften ihre guten und ihre schlechten Phasen. Beim O’Leary-Team war es insbesondere Brody Sutter, der immer wieder vor dem gegnerischen Kasten auftauchte und Treutle prüfte, einmal am Pfosten scheiterte. So verging die Zeit bis zur 32. Minute, als die Gastgeber mal wieder gefährlich vor das gegnerische Tor kamen und Clarke zum 2:0 traf. 

Anschließend hatten die Iserlohner das Match unter Kontrolle, kassierten aber aus dem Nichts den überraschenden Anschlusstreffer. Nach einem Schwartz-Schuss fälschte Acton die Scheibe mit dem Schlittschuh vor dem gegnerischen Tor ab – es hieß nur noch 2:1 (37.). 

Petan und Sutter treffen im Schlussdrittel

Auch das Schlussdrittel begann mit einer Sutter-Chance nach wenigen Sekunden. Für ihr Engagement belohnten sich die Sauerländer mit einem erneuten Konter und Petans 3:1 (42.). Nach einem schnellen Pass durch die neutrale Zone, schoss Petan, Treutle konnte die Scheibe nicht festhalten, sodass der Neuzugang den Rebound nutzte. Das Selbstvertrauen war zurück. 

Nach einem weiteren Turnover in der Zone der Nürnberger verbuchte Sutter, nur 106 Sekunden nach dem 3:1, den vierten Treffer. Torschütze Petan verdrehte sich 14 Minuten vor Schluss das Knie, ging vom Eis, kehrte aber nach nur einem Wechsel zurück. So half auch er, den Vorsprung über die Zeit zu bringen und der Mannschaft vor der Pause das psychologisch so wichtige gute Gefühl zu geben.

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