Eishockey, DEL

Iserlohn Roosters vor ganz besonderem Doppelschlag

Eishockey Iserlohn Roosters
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Eine ganz besondere Herausforderung: Coach Brad Tapper und die Iserlohn Roosters absolvieren zum Wochenstart zwei Auswärtsspiele binnen 24 Stunden.

Kreisgebiet – Die außergewöhnlichste DEL-Saison aller Zeiten hält für die Iserlohn Roosters erstmals einen Doppelspieltag binnen 24 Stunden parat. Die Auswärtspartien in Mannheim (Montag, 18.30 Uhr/SAP-Arena) und am Dienstag in Schwenningen (18.30 Uhr, Helios-Arena) sorgen für sportliche wie organisatorische Herausforderungen gleichermaßen.

„Nach dem Mannheim-Spiel geht’s direkt in den Bus, dann fahren wir nach Schwenningen, packen in der Nacht noch aus, damit die Mannschaft morgens trainieren kann“, sagt André Grillo aus dem Betreuerstab dé Iserlohn. Während also für die Betreuer Stress angesagt ist, bereiten sich die Spieler ganz normal und in Ruhe auf die beiden großen Herausforderungen im Süden vor. „Natürlich wissen die Jungs, wie herausfordernd die nächsten beiden Spiele sind, vielleicht haben wir auch deshalb am Sonntag das intensivste und vielleicht beste Training aller Zeiten gesehen“, sagt Cheftrainer Brad Tapper. Er hat die knappe Niederlage gegen Augsburg nur kurz aufgearbeitet, sich viel mehr auf die Zukunft konzentriert. Tapper ist ein echter Motivationstrainer, so bezeichnet er sich selbst und macht keinen Hehl daraus, wer sein Vorbild ist: Greg Poss. „Ich stehe mit ihm regelmäßig in Kontakt, habe von ihm gelernt und tue das heute noch.“ Poss und Tapper haben in Florida zusammengearbeitet. Dort hat Tapper nach seinem Karriereende die ersten Schritte als Trainer machen können. Das kommt ihm jetzt zu Gute.

Ex-Coach Greg Poss als Vorbild

Dass insbesondere das Mannheim-Spiel zu einer großen Herausforderung wird, ist wenig überraschend. Auch in dieser Saison ist der amtierende Meister noch immer das Maß aller Dinge in der DEL, selbst vom EHC Red Bull München nicht gefährdet. Aber: „Wir haben gesehen, was wir gegen München und Wolfsburg geschafft haben, wenn wir uns auf uns konzentrieren“, so Kapitän Thorsten Ankert.

Umstellungen dürfte es nur im Detail geben. Andy Jenike steht im Tor, Proske rutscht in die vierte Reihe, was bedeutet, dass Lautenschlager oder Fleischer pausieren müssen. „Ich mag die beiden sehr, aber letztlich muss ich denjenigen einsetzen, der mir die beste Leistung anbietet. Das kann sich von Spieltag zu Spieltag verändern“, so Tapper. Klare Worte, denn so will er sein. Klar in der Kommunikation und ehrlich zu seinen Jungs. Deshalb funktioniert es gerade am Seilersee.

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