Eishockey, DEL

Hanowskis spätes Tor raubt soliden Roosters im Westderby die Punkte

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Genügend Chancen hatten die Roosters im Westderby, doch Hannibal Weitzmann im Kölner Tor machte ein richtig gutes Spiel und ließ nur zwei Iserlohner Tore zu.

Iserlohn – Ohne Friedrich, Sutter, Hoeffel, Todd und Weidner gingen die Iserlohn Roosters ins 80. Westderby gegen die Kölner Haie und kassierten beim 2:3 (2:1, 0:1, 0:1) eine weitere Niederlage.

Trotz eines guten Starts und eines insgesamt sehr soliden Spiels gelang es den Sauerländern insbesondere in ihren Überzahl-Momenten nicht, das undisziplinierte Spiel des Gegners abzustrafen. So sicherten sich die Domstädter im vierten Vergleich dieser Saison den dritten Sieg. Beide Teams hatten in den ersten Minuten Probleme, ins Match zu finden. 

Letztlich aber waren es die Roosters, die mit Möglichkeiten von MacQueen und Weiß die ersten Akzente setzten. So holten sich die Gastgeber auch das Selbstvertrauen, das es brauchte, um zur besseren Mannschaft zu avancieren. Etwas mehr als sieben Minuten waren gespielt, als Halmo in Überzahl die Scheibe im Powerplay zum 1:0 über die Linie brachte. Sechs Minuten später, diesmal saß Kölns Hanowski auf der Strafbank, folgte der zweite Treffer: Diesmal war es MacQueen, der nach einem Schuss zuerst reagierte und den Rebound über die Linie brachte – 2:0 (14.). 

Köln tat sich auch weiterhin schwer, nutzte aber ebenfalls ein Powerplay vor Drittelende zum Anschlusstreffer durch Hanowski. Der Mittelabschnitt hätte ähnlich gut für die Sauerländer beginnen können, denn schon nach 15 Sekunden startete MacQueen einen Konter, scheiterte aber am starken Hannibal Weitzmann im Tor der Gäste. 

Anschließend übernahmen die Haie die Kontrolle auf dem Eis. Die Sauerländer schienen zufrieden, wenn sie die Scheibe ohne große Probleme aus der eigenen Zone bekamen, das Team des neuen Haie-Trainers Uwe Krupp hatte so die besseren Gelegenheiten und kam durch Genoway zum Ausgleich (32.). Zum Drittelende kassierten die Kölner drei Strafen, so dass die Haie zu Beginn des letzten Abschnitts 1:40 Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis stehen werden. 

Diese hervorragende Gelegenheit aber ließen sich die Sauerländer nehmen. Zwar präsentierte sich das O’Leary-Team konzentriert und kombinierte sicher, allein im Abschluss reichte es nicht zur erneuten Führung. Köln – getrieben von der minimalen Chance aufs Erreichen der Playoffs – gab weiter Vollgas und wurde durch Hanowskis Siegtor zum 2:3 (57.) belohnt.

Keeper Andreas Jenike bleibt bis 2024

Die Roosters haben den Vertrag mit Torhüter Andreas Jenike vorzeitig bis zum Jahr 2024 verlängert. Der gebürtige Hamburger gehört mit einer Fangquote von mehr als 92 Prozent in der aktuellen Saison zu den drei statistisch besten Goalies der Liga. Die Nummer 92 der Sauerländer kam vor der laufenden Saison aus Nürnberg an den Seilersee. „Es ist klar, dass diese verhältnismäßig lange Laufzeit in unserer Branche nicht unbedingt üblich ist, aber wenn mich jemand für seine Sache gewinnt, stehe ich auch voll dahinter. Und das ist hier bei den Roosters definitiv der Fall“, erklärt Jenike.

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