Sechster Sieg in Serie

Roosters zwingen starke Kölner Haie in die Knie

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Riesenjubel am ausverkauften Seilersee über den 2:1-Sieg der Roosters gegen die Kölner Haie. ▪

ISERLOHN ▪ Auch ohne Wolf, York, Ersberg und Sertich sicherten sich die Iserlohn Roosters am Freitagabend den sechsten Heimsieg in Serie. Gegen starke Haie holten leidenschaftlich kämpfende Roosters einen nicht unverdienten 2:1-Erfolg.

Hohe Intensität, harte Defensivarbeit, viel Kampf. Drittel eins hatte alles, was ein echtes Westderby braucht, inklusive zehn ganz starker Auftaktminuten der Roosters selbst. Die Domstädter konnten sich in erster Linie bei Keeper Ziffzer bedanken, der sein Team in der Anfangsphase bei tollen Gelegenheiten von Giuliano, Dupont und Teubert im Match hielt. So blieb es zur ersten Pause torlos.

Der Auftakt des zweiten Abschnitts gehörte abermals den Blau-Weißen, die an die guten Leistungen anknüpften und nach einer vermeidbaren Strafe von Kölns Marcel Müller in Überzahl mit 1:0 in Führung gingen. Zwar dauerte es lange, bis die Roosters ohne ihre Powerplay-Spezialisten in die Überzahl-Formation fanden, dann aber zelebrierten Mulock und Raymond mit einem genialen Zuspiel auf den völlig frei stehenden Alex Foster ganz großes Hockey und durften das 1:0 bejubeln (26.). Der Treffer der Sauerländer, zu diesem Zeitpunkt nicht einmal unverdient, wirkte für die Haie im weiteren Verlauf wie ein Weckruf. Dank des guten Lange und viel Laufarbeit aber brachten die Iserlohner den knappen Vorsprung, bei eigenen Entlastungsangriffen über die Zeit.

Dennoch war allen klar, im Schlussdrittel würden die Domstädter noch einmal versuchen, einen Gang hoch zu schalten. Zunächst aber gelang es den Gastgebern, den Westrivalen auf den Außenpositionen zu halten und damit Schüsse lediglich von den Außenbahnen zu gestatten. Das war eigentlich auch in der 49. Minute nicht anders, als die Scheibe hinter dem Roosters-Tor an einem Iserlohner Verteidigerschläger klebte, dann die Haie einen Körpercheck fuhren, sich die Scheibe erarbeiteten und vor das Iserlohner Tor zogen. Dort erlaubte Lange den Rebound und Kranjc den Puck vom Innenposten ins Tor brachte. Fünf Minuten vor dem Ende kassierte dann Kölns Torschütze Kranjc eine Zwei-Minuten-Strafe nach einem Foul an Macek und genau der war es auch, der mit dem zweiten Iserlohner Überzahltreffer des Abends zum 2:1 traf (56.). Es sollte der Siegtreffer sein, den Macek später mit einem weiteren wertvollen Block gegen die Haie sicherte. Krupp hatte Ziffzer vom Eis beordert, aber der erneute Ausgleich sollte ihm und seinen Jungs nicht gelingen. ▪ Mirko Heintz

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