4:1-Sieg in Augsburg

Der nächste Coup des Pasanen-Teams

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Dem Heimsieg gegen Ingolstadt vom Freitag ließen die Roosters gestern einen Auswärtscoup in Augsburg folgen.

AUGSBURG - So gewinnt man Play-Off-Spiele: Dank tollen Engagements und harter Defensivarbeit sicherten sich die Iserlohn Roosters beim 4:1 (3:0, 1:1, 0:0) in Augsburg Sieg Nummer vier in Serie und machen damit weitere Punkte auf Platz zehn gut. „Einfaches Auswärtshockey ohne Show.“ Das verlangte Cheftrainer Jari Pasanen vor der Partie von seinem Team.

Und er bekam genau dies: Ohne den verletzten Wolf und den am Samstagabend von der DEL gesperrten Marty Sertich, dafür mit zahlreichen angeschlagenen Spielen spielten die Sauerländer ein hervorragendes Match und führten nach 20 Minuten verdient 3:0. Warum das gelang, ist einfach auf den Punkt zu bringen: Panther-Goalie Ehelechner litt an einer Mandelentzündung, für ihn war Markus Keller zwischen die Pfosten gerückt, ein junger Goalie, eigentlich als Back-Up geplant, der stets bekannt ist für einen ersten guten Save. Beim Rebound aber offenbart er immer wieder Schwächen, die die Sauerländer zu nutzen wussten. Raedeke brachte die Sauerländer in Führung (7.), Macek erhöhte mit einem platzierten Schuss über die Fanghand Kellers auf 2:0 (17.). Den Schlusspunkt setzte Giuliano, der einen Rebound zum 3:0 über die Linie stocherte.

Brooks Macek sorgt für Ruhe auf den Rängen

Im Mitteldrittel leisteten sich die Roosters sechs dumme Unterzahlminuten, spielten zwar ein hervorragendes Penaltykilling, müssen aber gerade in Anbetracht der eigenen Kraftreserven einfach cleverer agieren. Der Mittelabschnitt begann mit einer Schrecksekunde: Ein Schuss von Breitkreuz erwischte Lange am Unterrand der Maske und am Hals. Der Deutsch-Österreicher musste behandelt werden, war in den folgenden Spielsekunden sichtlich beeindruckt, kassierte so nach nur 60 Sekunden einen vermeidbaren Gegentreffer zum 1:3. Woywitka stand allein vor Lange, der zwischen Pfosten und Schoner eine Lücke anbot. Dass die Panther sich am frühen Anschlusstreffer nicht berauschen konnten, war erneut Brooks Macek zu verdanken. Der 21-jährige traf nur 27 Sekunden nach dem Anschlusstor der Panther per Rückhandschlenzer zum 4:1 und sorgte für Ruhe auf den Rängen und eine solide Führung.

Überraschend war, dass der IEC das Schlussdrittel deutlich passiver anging als die ersten 40 Minuten. Statt des aggressiven Forecheckings, das schon in des Gegners Drittel begann, hatten die Panther immer wieder die Gelegenheit mit Tempo in die Defensivzone der Roosters zu kommen, um dort für Unruhe zu sorgen. Letztlich brachte das Pasanen-Team den Vorsprung aber über die Zeit und sicherte sich verdient drei Punkte.

Mirko Heintz

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