Eishockey, DEL

Roosters bauen ihre kleine Serie auch im Kellerduell aus

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Tim Fleischer im Zweikampf: Es war für die Iserlohn Roosters im Kellerduell ein zähes Ringen, ehe die Gäste aus Schwenningen 3:1 bezwungen waren.

Iserlohn – Im Kellerduell der DEL behielten die Iserlohn Roosters die Oberhand: 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) setzten sich die Sauerländer am Ende nicht unverdient gegen die Schwenninger Wild Wings durch und bauten so ihre Siegesserie weiter aus.

Die Zuschauer in der Eissporthalle am Seilersee sahen gleich zu Beginn druckvolle Hausherren, die allerdings nach ihren ersten Angriffsaktionen eine unnötige Strafe wegen Spielens mit einem Feldspieler zu viel auf dem Eis kassierten. Die anschließende Überzahl nutzten die Wild Wings eiskalt aus. Fischer zog von der blauen Linie ab, Poukkula fälschte den Puck vor dem Tor unhaltbar für Goalie Andreas Jenike ab zur 1:0-Führung (4.). 

Danach blieben die Roosters aber zunächst unbeeindruckt und spielten sich gleich zwei Doppelchancen heraus. Chris Rumble und Daniel Weiß (5.) scheiterten aber ebenso wie Mike Halmo und Jamie MacQueen an Dustin Strahlmeier im Kasten der Gäste. Langsam befreite sich Schwenningen von dem Druck. Caron enteilte gleich zwei Iserlohnern, doch fand in Jenike seinen Meister (12.). 

Erneut gehörte der Start in den Mittelabschnitt den Iserlohnern, doch diesmal waren die Hausherren auch erfolgreich. MacQueen fand mit seinem Zuckerpass den mitgeeilten Ryan O’Connor – seine Direktabnahme landete zum Ausgleich im Netz (21.). Danach verflachte die Partie im zweiten Drittel zusehends. 

Beide Teams taten sich schwer, in der Offensive Akzente zu setzen. Lediglich Schüsse aus dem Rückraum, sowie von den Bandenseiten, waren in der Regel eine sichere Beute der beiden Goalies. Gefährlich hätte es noch einmal werden können, als Dmitrievs Querpass knapp von Samanski verfehlt wurde (32.). Als sich alle fast schon auf ein Unentschieden nach 40 Minuten eingestellt hatten, schnappte sich Halmo im Mitteldrittel den Puck und stand plötzlich frei vor Strahlmeier. Der Stürmer blieb cool und traf zum 2:1 (38.). Mit viel Kampf, aber auch Krampf, drehten die Sauerländer so im Mittelabschnitt die Partie. 

Entscheidung 35 Sekunden vor dem Ende

Die Wild Wings mussten im Schlussdrittel also etwas tun. Zwar erhöhten sie ein wenig den Druck, die erste große Möglichkeit besaßen dann aber dennoch die Gastgeber. Petan scheiterte aber an Strahlmeier (45.). Die Iserlohner legten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive. Da aber die Gäste nun mit größerem Risiko agierten, entstanden auch Freiräume für die Roosters. Halmo scheiterte gleich doppelt am gut postierten Dustin Strahlmeier (48.). Schwenningen tat sich jetzt immer schwerer, gefährlich vors Iserlohner Tor zu kommen. 

Dennoch blieb es bis zur Schlussminute spannend, und das merkten auch die Fans, die das aufopferungsvoll kämpfende Team lautstark unterstützten. Die Wild Wings setzten alles auf eine Karte, nahmen Strahlmeier aus dem Tor, doch die Entscheidung erzielte Michael Clarke, der auf das leere Tor zusteuerte und zum 3:1-Endstand traf (60.).

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