6:2-Heimerfolg gegen Straubing

Roosters zu Hause weiter eine Macht

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Sechsfacher Torjubel im Heimspiel gegen die Straubing Tigers: Die Iserlohn Roosters bleiben zu Hause ein Macht.

Iserlohn - Die Iserlohn Roosters bleiben zu Hause eine Macht: Gegen die Straubing Tigers setzten sie sich am Freitagabend nach toller Vorstellung verdient 6:2 (3:1, 3:0, 0:1) durch.

Ein Unterzahltreffer sorgte für Spielfreude, der den Straubing Tigers zum Verhängnis wurde. Der Angstgegner der letzten Jahre kassierte am Seilersee eine bittere Niederlage, und die Roosters-Fans jubelten über einen weiteren, absolut bemerkenswerten Heimerfolg.

Spielerisch mithalten zu wollen, ist am Seilersee ein Wagnis. Das mussten in den ersten 20 Minuten auch die Gäste aus Niederbayern erkennen. Die wollten die ersten zehn Minuten ohne Gegentreffer überstehen, schafften das, hatten einen schwächeren Moment der Roosters und ein Powerplay – und kassierten das 0:1. Chad Bassen arbeitete gut an der Bande, erzwang den Scheibenverlust, spielte einen lockeren Pass auf den frei stehenden Ross, der das erste Shorthanded Goal der Saison verbuchte (12.).

Dann der Ausgleich: Nach 15 Minuten stimmte die Zuordnung in der Iserlohner Defensive nicht, Connolly stand frei, wurde von Osterloh gefunden und brachte die Scheibe an Pickard vorbei ins Tor. Es war ein Treffer, der keine Wirkung hinterließ, ganz im Gegenteil. Nur 29 Sekunden nach dem 1:1 jubelte wieder das Team vom Seilersee. Petersen war diesmal der Torschütze. Es war nicht der letzte geniale Moment des IEC. Wieder lief die Uhr nur 77 Sekunden weiter, bis Friedrich die Scheibe hinter dem Tigers-Tor erkämpfte, den genialen Pass auf Blank spielte, der aus kurzer Distanz zum 3:1 traf (16.).

Und die Blau-Weißen sprühten weiter vor Spielfreude, der die Tigers nichts entgegen zu setzen hatten. Petersen und Bassen sorgten in der 24. Minute für den nächten Doppelschlag binnen 35 Sekunden. Anschließend verließ Climie entnervt seinen Kasten, Strahlmeier kam und verschuldete nach einem schlechten Fanghandsave das 6:1 (30., Friedrich). Bis Drittelende hätte Caporusso mit einem Pfostenschuss für das 7:1 sorgen können, es blieb allerdings beim Vorsprung von „nur“ fünf Treffern.

"Standing ovations" in den Schluss-Minuten

Bemerkenswert war im Schlussdrittel, wie konzentriert die Sauerländer ihr Spiel fortsetzten. Niemand dachte an den Sonntag, jeder war sich der eigenen Aufgabe bewusst. So blieb das Match schnell, kamen die Pässe auf den Punkt, zeigte die Mannschaft, wie blind sie sich versteht. Chancen gab es zu Hauf. Auch deshalb wurde es für die Fans nicht langweilig, einzig der Torjubel fehlte, um den perfekten Abend noch ein wenig perfekter zu machen. Verdient endete der Abend nach Straubings 2:6 (58.) mit „Standing ovations“ in den Schlussminuten. Diese Mannschaft ist daheim wirklich eine Macht.

Roosters:  Pickard – Button, Teubert; Côté, Lavallée; Orendorz, Raymond; Périard – York, Connolly, Dupont; Jaspers, Caporusso, Macek; Bassen, Ross, Petersen; Friedrich, Sylvester, Blank
Tigers: Climie (ab 23:51 Strahlmeier) – Edwards, Dotzler; Urban, Yeo; Madaisky, Jobke; Osterloh – Connolly, James, Bayda; Zalenwski, Röthke, Hedden; Brandl, Hinterstocker, Schönberger; Loibl, O´Connor, Höfflin
Schiedsrichter: Piechaczek (Landsberg), Rohatsch (Kempten)
Tore:  1:0 (11:24) Ross (Bassen/4:5), 1:1 (14:16) Connolly (James, Osterloh), 2:1 Petersen (Button, Bassen), 3:1 (15:33) Blank (Friedrich, Orendorz), 4:1 (23:16) Petersen (Button), 5:1 (23:51) Bassen (Petersen), 6:1 (29:22) Friedrich (Sylvester), 6:2 (57:34) Madaisky (Höfflin, O´Connor)
Strafminuten:  Roosters 6; Tigers 6
Zuschauer: 4479

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