Danielsmeier vor der Rückkehr ins Team

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Simon Fischhaber und die Iserlohn Roosters treffen heute Abend auf die Düsseldorfer EG.

ISERLOHN -  In der DEL gilt der Januar schon als später Zeitpunkt für das Obligatorische. Die meisten Clubs beginnen ihren Beutezug spätestens im November. Dann beginnen die Monate des Abwerbens und Kämpfens um die Besten, die vermeintlich ins Budget passen. Bei den Iserlohn Roosters aber stecken die Personalplanungen in den Kinderschuhen.

Schon das eigentlich traditionell gewordene „Weihnachtsgeschenk“, meist überreicht im letzten Spiel vor dem Heiligen Abend, ist ausgefallen. „Sicherlich ist das ein Stück weit auch der Situation geschuldet gewesen“, sagt Roosters-Manager Karsten Mende.

Deshalb war der sportlich Verantwortliche auf das Thema „Zukunftsplanung“ schlecht zu sprechen. Aber: „Ich würde gern 80 bis 90 Prozent der Mannschaft halten“, betont Mende, ohne sich auf eine Namensdiskussion einlassen zu wollen. Die Gespräche mit allen, die bleiben sollen, hätten gerade begonnen oder würden in den kommenden Tagen beginnen. Das gilt auch für die Torhüterposition. Schon zu Beginn der Spielzeit haben die Sauerländer keinen Hehl daraus gemacht, Mathias Lange gern längerfristig an den Verein binden zu wollen. „Natürlich ist Mathias ein ganz wichtiges Thema, er hat uns aber auch gebeten, seine ganz eigene Situation analysieren und mit seiner Familie besprechen zu dürfen – und diese Zeit haben wir ihm selbstverständlich auch gegeben.“

Christian Hommel würde gern noch eine Saison am Seilersee spielen, hat nach anfänglichen Problemen, die in der Geburt seines zweiten Kindes begründet liegen, ein wenig von seiner Kampfkraft eingebüßt, ist jetzt allerdings stärker denn je. Marty Sertich wird von zahlreichen Ligaclubs umworben. Unter Vertrag stehen neben den Youngsters Orendorz und Kahle auch noch Macek, Raedeke, York und Wolf, alle anderen Leistungsträger müssen mit Mende Termine vereinbaren. Das gilt auch für Jeff Giuliano, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft.

Gern ein weiteres Jahr am Seilersee spielen würde auch Collin Danielsmeier. Er hofft, dass sein Mittelfußbruch auskuriert ist. Schon heute gegen die Düsseldorfer EG (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) ist sein Comeback geplant. „Ich hoffe, dass es funktioniert, weiß aber auch, dass ich Trainingsrückstand habe.“ Deshalb plant Jari Pasanen mit Danielsmeier auch nur in Kurzeinsätzen. Gedulden, wie beim Thema Vertragsverlängerungen, müssen sich die Fans auch im Westderby gegen die DEG. „Bei unserem 7:1-Erfolg hatte Düsseldorf nur zweieinhalb Reihen mitgebracht. Wir werden heute eine andere Mannschaft sehen und viel Geduld mitbringen müssen“, so der Trainer. Im Tor plant er mit Lange, am Sonntag in Wolfsburg (16.30 Uhr) dann mit dem Comeback von Erik Ersberg. Der Schwede sei wieder fit.

Mirko Heintz

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