Niko Hovinen ein starker Rückhalt im Kasten der Roosters

+
War gegen die Wild Wings ein sicherer Rückhalt im Kasten der Sauerländer: Goalie Niko Hovinen.

Iserlohn - Großer Jubel in der „Puckhölle“ am Seilersee: Nach dem ersten Auswärtssieg am Dienstag in Ingolstadt beendeten die Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga nun auch die zweite Negativserie und gewannen erstmals in dieser Saison zwei Partien in Folge. Den Wild Wings aus Schwenningen stutzten die Sauerländer am Freitagabend schon früh die Flügel und feierten einen souveränen 5:2-Erfolg.

Eine Hiobsbotschaft erreichte die Sauerländer allerdings vor Spielbeginn. Sasa Martinovic konnte aufgrund einer Handverletzung nicht spielen und wird auch wohl in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Seine Teamkollegen legten dafür los wie die Feuerwehr. Die Gäste waren mental noch gar nicht auf dem Eis, da stand es schon 1:0 für Iserlohn. Matsumoto schloss einen sehenswerten Angriff zum Führungstreffer ab (2.). Weiter ging der wilde Ritt – und zwar ausschließlich in Richtung des Schwenninger Tores. In Überzahl war es erneut Jon Matsumoto mit einem genialen Pass zu Caporusso, der nur noch den Schläger zum 2:0 reinhalten musste (4.).

Jetzt wachten aber auch die Gäste auf, und wie. Die Sauerländer agierten fortan zu passiv und standen somit ihrerseits unter Dauerbeschuss. Den Schuss von Neuzugang Vili Sopanen, der sein Debüt im Wild Wings Trikot gab, hielt Hovinen mit der Fanghand sensationell. Auch bei Brückners Versuch aus kurzer Distanz wehrte Iserlohns Goalie den Puck gleich zweimal artistisch ab. Und als selbst Kurths Abpraller nur an den Pfosten ging, hatten die Gäste vorerst ihr Pulver verschossen. Viel Glück und Hovinen hielten die Sauerländer in dieser Phase in Führung. Dann tauchten auch die Iserlohner wieder in der Offensive auf. Lean Bergmann vernatzte Torhüter Marco Wölfl und es stand 3:0 für die Hausherren (15.).

Im Mittelabschnitt schienen die Iserlohner darauf bedacht, mehr Kontrolle über das Spielgeschehen zu bekommen und dem Gegner nicht so viele Möglichkeiten zu lassen wie im ersten Drittel. Deshalb gab es auch bei weitem nicht so viele Torszenen wie in den ersten 20 Minuten. Die Sauerländer präsentierten sich jetzt stärker in der eigenen Zone und gewannen nun auch mehr Zweikämpfe. Gefährlich blieben die Hausherren durch Konter – und einen davon nutzte Louie Caporusso zum 4:0 (31.). Die Roosters legten sogar noch nach. Yeo schnappte sich den Puck im eigenen Drittel und startete durch bis zum Wild-Wings-Gehäuse, wo er Wölfl keine Chance ließ – 5:0 (40.).

Die Partie war bereits entschieden, aber noch hatten die Sauerländer ein Ziel, denn bislang konnten sie noch keine Partie ohne Gegentreffer gewinnen. Dieses Vorhaben konnten die Hausherren aber nach nicht mal vier Minuten im Schlussabschnitt begraben, als Korhonen aus dem Rückraum zum 5:1 traf. Ein wenig unruhig wurde es dann, als knappe vier Minuten später Hult auf zum 5:2 verkürzte (48). Spannend wurde es indes nicht mehr, weil Iserlohn danach wieder Scheibe und Gegner kontrollierte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare