Roosters siegen dank hervorragender Powerplay-Quote

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Jamie MacQueen (rechts) und die Iserlohn Roosters bezwangen dank einer hervorragenden Powerplay-Quote die Pinguins aus Bremerhaven mit 4:3 und durften damit ein Sechs-Punkte-Wochenende bejubeln.

Iserlohn -  Nach einigen enttäuschenden Wochen durften sich die Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga über ein Sechs-Punkte-Wochenende freuen. Am Sonntagabend gewann das Team dank hervorragender Powerplay-Quote mit 4:3 (2:0, 1:2, 1:1) gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Die gut 4000 Iserlohner Fans wurden damit für ihr Kommen belohnt.

Wie schon am Freitag in Schwenningen mussten die Roosters mit einem Minikader antreten. Die Gäste, die sich mitten im Playoff-Kampf befinden, machten wie erwartet von Beginn an Druck, ohne dabei allerdings gefährlich vor das Iserlohner Gehäuse zu kommen. Defensiv arbeiteten die Sauerländer gut, kontrollierten die Schläger der Gäste vor dem Tor und hielten die Pinguine weitestgehend an den Banden. Zudem setzten die Hausherren durch ihre schnellen Konter immer wieder Nadelstiche in der Offensive.

Die Iserlohner Führung resultierte allerdings aus einer Überzahl. Nach einer schönen Kombination schloss Alex Petan direkt ab zum 1:0 (7.). Bremerhaven war ebenfalls in Überzahl gefährlich. Andreas Jenike musste mehrfach sein Können unter Beweis stellen. Zengerle, Uher und Feser scheiterten am Iserlohner Schlussmann (8.). Genau so gefährlich, aber wesentlich effektiver, präsentierten sich die Gastgeber mit einem Mann mehr auf dem Eis. Erneut lief der Puck schnell und sicher in Reihen der Iserlohner, sodass Bobby Raymond freistehend zum 2:0 einnetzen konnte (11.). Bremerhaven wirkte nun für einige Sekunden von der Rolle – und beinahe hätte Chris Rumble gegen seine Ex-Kammeraden auf 3:0 erhöht. Der Verteidiger traf allerdings die Scheibe nicht richtig. Glück und einen erneut hervorragend haltenden Schlussmann hatten die Roosters, als Feser frei vor Jenike auftauchte, aber am Goalie scheiterte (13.). Somit gingen die Sauerländer nach einem unterhaltsamen ersten Drittel mit einer Führung in die Pause.

Das sonntägliche Überzahlmärchen der Waldstädter setzte sich im Mittelabschnitt nahtlos fort. Nach 60 Sekunden nutzte Michael Clarke einen Abpraller, um auf 3:0 zu erhöhen. In der Folge leisteten sich die Roosters dann aber zu viele Strafen, sodass Bremerhaven immer besser ins Spiel kam. Doch auch in Unterzahl hielten sich die Iserlohner schadlos. Erst als sich das Team nach einer Strafe komplettierte und für Sekunden eine kleine Unordnung entstand, trafen die Pinguins durch Urbas (30.). Nun spielten fast nur noch die Bremerhavener. Iserlohn hielt zwar mit großer Leidenschaft und Einsatz dagegen, dennoch war es vor allem Keeper Andreas Jenike zu verdanken, dass die Gäste nicht häufiger trafen. Gegen Friesen parierte Jenike prächtig (37.), beim Schuss von Urbas zum 3:2 (38.) aber wirkte der Goalie ein wenig überrascht.

Die Iserlohner kamen unbeeindruckt aus der zweiten Drittelpause zurück. Für den ersten Aufreger im Schlussdrittel sorgte Chris Rumble, der nur den Pfosten traf (44.). Aber auch bei den Gästen schlichen sich jetzt Undiszipliniertheiten ein – und die wurden an diesem Abend von den Roosters gnadenlos bestraft. Ryan O’Connor traf in Überzahl mit seiner Direktabnahme aus dem Bullykreis zum 4:2 (50.). Mit etwas Glück hätte MacQueen bei seinem Alleingang fast auf 5:2 erhöht (55.).

Eng wurde es dann noch einmal kurz vor dem Ende, als Jenike die Scheibe kurz vor der Linie klären wollte und der eigene Verteidiger den Puck zum Anschlusstreffer ins Tor schob (58.). Mit viel Geschick brachten die Sauerländer den knappen Vorsprung aber über die Zeit.

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