5:3-Sieg gegen Berlin

Fulminantes Schlussdrittel lässt Roosters jubeln

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Die Iserlohn Roosters feierten im letzten Heimspiel des Jahres gegen die Eisbären Berlin einen 5:3-Sieg.

Iserlohn - Im Sechs-Punkte-Spiel gegen den Rekordmeister Eisbären Berlin hatten die Iserlohn Roosters nach 60 Minuten die Nase vorn. Dank eines hervorragenden Schlussdrittels und der notwendigen Geduld sicherten sich die Blau-Weißen nach einer tollen kämpferischen Leistung den sechsten Heimsieg in Folge, Berlins Serie aus sieben gewonnenen Partien in Serie ist dagegen dahin.

Von Mirko Heintz

Von Beginn an gaben die Sauerländer Gas, waren die etwas bessere, lauffreudigere Mannschaft. Verdienter Lohn war Connollys Führungstreffer. Im eigenen Drittel erarbeitete sich der Rückkehrer die Scheibe, Bassen schützte sie im Eisbären-Drittel, brachte den Puck auf Lavallée, der mit einem Traumpass erneut Connolly vor dem Eisbären-Tor in Szene setzte (6.). Macek und Kahle hatten weitere hervorragende Gelegenheiten, bevor die Hauptstädter in der 14. Minute zum Ausgleich kamen. Ziegler verbuchte den Treffer, als Lange nach einem Schuss die Sicht von Petersen verstellt war.

Während Pasanen mit dem Engagement seiner Jungs zufrieden gewesen sein dürfte, machte Krupp in der Drittelpause seinen Spielern Beine, die mit deutlich aggressiverem Forechecking zurück aufs Eis kamen. Dagegen fanden die Sauerländer kein Mittel, wirkten hektisch, standen zu oft unter Druck. Tore fielen keine, die Roosters aber zeichnete auch im Mitteldrittel ihr herausragender kämpferischer Einsatz aus.

Einmal mehr stellte Cheftrainer Pasanen im Schlussabschnitt seine Coaching-Qualitäten unter Beweis, hatte seinem Team den Lösungsansatz mit auf den Weg gegeben, wie es der Mannschaft gelingen könnte, dem aggressiven Forechecking der Gäste Paroli zu bieten. So wurde die Partie wieder zum ausgeglichenen Match mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, in dem die Roosters durch Dylan Wruck zur erneuten Führung trafen (49.). Hinten hielt Lange gegen Rankel, vorn machte Petersen mit seinem 15. Saisontreffer per 2:1-Konter die Zwei-Tore-Führung perfekt (53.). Zu früh, so machte es den Eindruck, hatten die Eisbären ihre Geduld verloren. Als knapp vier Minuten vor dem Ende Lavallée wegen Hakens noch einmal auf die Strafbank musste, drohte es im Match noch einmal eng zu werden.

Zwei Empty-net-Treffer für die Roosters

Statt des Anschlusstreffers aber verbuchten die Sauerländer das 4:1 ins leere Eisbären-Tor (Foster). Krupp hatte noch einmal zu viel riskiert, ließ Niederberger aber weiterhin auf der Bank, Tallackson traf zum 2:4. Macek indes macht 47 Sekunden vor dem Ende mit zweiten Empty-Net-Treffer alles klar – das 5:3 durch Pohl störte da keinen Roosters-Anhänger mehr...

Roosters:  Lange – Sullivan, Liwing; Jares, Lavallée; Orendorz, Teubert – Raedeke, Friedrich, Macek; York, Wruck, Petersen; Bassen, Connolly, Blank; Foster, Dupont, Kahle

Eisbären:  Niederberger – Haase, Hördler; Baxmann, Sharrow; Borer, Trivellato – Talbot, Rankel, Foy; Busch, Noebels, Pohl; Olver, Ziegler, Tallackson; Mulock, Braun, Miettinen Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken), Schukies (Herne)

Tore: 1:0 (05:47) Connolly (Lavallée, Bassen), 1:1 (13:04) Ziegler (Baxmann, Olver), 2:1 (48:51) Wruck (York, Jares), 3:1 (52:31) Petersen (Wruck, Liwing), 4:1 (56:13) Foster (4:5), 4:2 (57:05) Tallackson (Rankel/5:4), 5:2 (59:13) Macek (Empty Net), 5:3 (59:56) Pohl (Noebels)

Strafminuten:  Roosters 8; Eisbären 6

Zuschauer: 4967 (ausverkauft)

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