Roosters-Serie geht weiter trotz Stotter-Starts

Die Roosters bleiben auf Erfolgskurs, feierten im elften Spiel in Folge am Sonntagabend ihren zehnten Sieg. Foto: Jentzsch

INGOLSTADT -  Sieg Nummer zehn im elften Spiel, Platz acht in der Tabelle! Die Roosters-Nation kann nach dem 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) beim ERC Ingolstadt stolz sein auf ihre Mannschaft und darf jubeln über eine tolle Serie und einen weiteren Shut-out von Mathias Lange.

Von einem guten Start ins Match kann man, wie so oft in Ingolstadt, aus Sicht des Iserlohner Eishockey-DEL-Clubs aber nicht sprechen. Das Pasanen-Team hatte am Sonntagabend in den ersten Minuten viele Probleme, war dem Druck der Panther im eigenen Drittel nicht in jeder Spielsituation gewachsen. Das lag zum einen daran, dass man mehr schlittschuhläuferisches Potential hätte abrufen können, zum anderen aber auch am wirklich guten und aggressiven Spiel der Gastgeber. Die hatten mehrere hervorragende Gelegenheiten. Mathias Lange im Tor, der laut olympischer Internet-Homepage zum Kader der österreichischen Nationalmannschaft gehören wird (Lange: „Ich kann und darf das nicht kommentieren!“), zeigte aber vier, fünf prima Paraden und hielt sein Team im Spiel.

Mehr Spielanteile erst kurz vor Drittel-Ende

Erst fünf Minuten vor Drittel-Ende gelang es den Sauerländern, sich mehr Spielanteile zu erarbeiten. Während Macek 2:20 Minuten vor Ende nur die Latte traf, war Kopitz’ platzierter Schlagschuss 39 Sekunden vor der Pausensirene für Timo Pielmeier im Kasten der Panther nicht zu stoppen. Die Führung, das sah man deutlich, machte den Blau-Weißen Mut. Pasanens Taktik, den Panthern Schüsse zu erlauben, vor dem Tor aber den Riegel vorzuschieben, ging immer öfter auf. Nach einer Überzahlsituation ließ Pielmeier den Rebound zu, den Sertich über die Linie brachte – 2:0. Wieder gelang den Roosters ein wichtiger Treffer zum richtigen Zeitpunkt, entschieden aber war die Partie damit noch nicht.

Zweiter Treffer noch nicht die Entscheidung

Der Start in den Schlussabschnitt aber lief nach Plan. Unaufgeregt und aus einer guten Abwehr agierend, riskierten die Sauerländer offensiv nicht zu viel, störten die Ingolstädter aber beherzt. Maßgebliches Ziel der Iserlohner blieb es, Zeit von der Uhr zu nehmen. Als Mike Brennan sich 4:48 Minuten vor dem Ende einen unnötigen Knieckeck leistete, Sundblad eine Auszeit nahm, wurde es hart für den IEC. Ingolstadt kombinierte zum ersten Mal im Powerplay gefällig im Roosters-Drittel, durfte aber dank guter IEC-Defensive nicht jubeln. Dann eine Ingolstädter Unterzahl und die Entscheidung: Raedeke lupfte die Scheibe über Pielmeier, sorgte für das 0:3.

Mirko Heintz

Hier Bilder aus den Heimspielen 2014

Die Iserlohn Roosters 2014

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