Eishockey, DEL

Roosters besiegen den Auswärtsfluch

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Jubel über den ersten Auswärtserfolg bei den Iserlohn Roosters.

Iserlohn - Es ist vollbracht: Nach zehn Niederlagen in fremder Halle feierten die Iserlohn Roosters am Dienstagabend ihren ersten Auswärtserfolg. Zu einem „Dreier“ reichte es zwar nicht, dennoch sollte der 4:3 (0:0, 1:2, 2:1, 1:0)-Erfolg beim ERC Ingolstadt nach Verlängerung insbesondere moralisch Auftrieb für die nächsten Aufgaben geben.

Zu Beginn zeigten sich die Gäste gleich auf der Höhe. Konzentriert und schnell auf den Beinen, versuchte das Team die Initiative zu übernehmen, tauchte durch Turnbull auch erstmals gefährlich vor dem Ingolstädter Kasten auf. Aber auch die Gastgeber benötigten nicht lange, ehe sie die ersten guten Möglichkeiten herausarbeiteten. Sowohl Kelleher mit einem Alleingang als auch Taticek und Wagner konnten Hovinen aber nicht überwinden. Kurz vor dem Ende des ersten Durchganges hatte Roosters-Kapitän Justin Florek dann die große Chance zur Führung, doch seinen Tip in-Versuch wehrte Reimer ab. 

Führung durch Friedrich

Mutig starteten die Waldstädter in den Mittelabschnitt. Nach einem Puckgewinn im Angriffsdrittel steuerte Friedrich alleine auf Reimer zu und vollendete flach zur Iserlohner Führung (22.). Allerdings hielt diese nicht lange. Ingolstadt antwortete mit wütenden Angriffen und einen davon schloss Sullivan unbedrängt zum Ausgleich ab (26.). Die Gastgeber erhöhten den Druck und die Sauerländer erlaubten sich zu viele Strafen in dieser Phase. Zwar konnte Hovinen zweimal gegen Cannone und D’Amigo retten, doch gegen den platzierten Schlenzer von Garbutt war er machtlos (32.). Fast hätte Bergmann Sekunden später für die passende Antwort gesorgt, doch weder sein Schuss aus kurzer Distanz noch die zahlreichen Versuche in Überzahl fanden den Weg ins Ingolstädter Tor. Stattdessen musste Hovinen erneut sein Können unter Beweis stellen, als er den Schuss von Cannone spektakulär mit der Fanghand hielt.

Caporusso zum 4:3

Auch im Schlussabschnitt blieb das Bartman-Team am Drücker, schließlich war es Dmitriev, der den verdienten Ausgleich markierte (46.). Und es kam noch besser: Turnbull verzögerte seinen Schuss, Matsumoto nahm den Puck auf, passte ihn auf Bergmann und der drosch die Hartgummischeibe zur erneuten Roostersführung ins Tor (50.). Die endgültige Entscheidung hatte Caporusso auf dem Schläger, doch seinen Alleingang konnte Reimer abwehren (52.). Stattdessen glich Kohl im Nachschuss aus (57.) – Verlängerung. Und in dieser handelte sich Ingolstadt Routinier Greilinger gleich zwei Strafminuten wegen Beinstellens ein, und die Überzahl nutzte Caporusso prompt zum Siegtor.

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