Eishockey, DEL

Vierte Niederlage in Folge: Roosters gehen auch in Wolfsburg leer aus

Jason O'Leary zog mit den Iserlohn Roosters auch in Wolfsburg den kürzeren: 1:4 mussten sich die Waldstädter bei den Grizzlys geschlagen geben.

Wolfsburg – Auch in Wolfsburg gab es für die Iserlohn Roosters zwei Tage vor dem Weihnachtsfest nicht die Wende zum Guten. Die Iserlohner unterlagen den Grizzlys 1:4, kassierten damit ihre vierte Niederlage in Folge.

Anders als noch in Ingolstadt waren die Sauerländer von Beginn an hellwach und setzten in den ersten Minuten Wolfsburg gleich unter Druck. Immer wieder störten die Gäste erfolgreich das Aufbauspiel der Grizzlys und kamen so durch Scheibengewinne im Drittel der Hausherren zu Schussmöglichkeiten. Torhüter Felix Brückmann war allerdings zur Stelle. Einmal musste er dennoch hinter sich greifen, denn nach einer schönen Kombination hielt Halmo den Schläger in den Pass von Dmitriev und lenkte so den Puck zur Führung ins Tor (12.). 

Eine Minute später hätten die Gäste die Führung sogar ausbauen können, doch Greniers Alleingang endete an der Stockhand von Brückmann. Stattdessen versuchten die Wolfsburger, ihr Offensivspiel zu forcieren, und waren damit erfolgreich. Chris Jones wurde im Bullykreis bedient, und der Verteidiger schlenzte den Puck zum Ausgleich in die lange Ecke (16.). Nach einem guten ersten Drittel gingen die Iserlohner so mit einem 1:1 in die erste Pause. 

Ohne Ryan O’Connor, der mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung kurz vor Ende des ersten Drittels ins Krankenhaus gebracht werden musste, starteten die Sauerländer in den Mittelabschnitt. Wolfsburg legte dort gleich in den ersten Minuten einen Gang zu und stellte die Gäste vor Probleme. Die Partie wurde härter, so dass beide Teams in der Folge Strafen kassierten. Die Grizzlys waren in Überzahl wesentlich effektiver. Kapitän Gerrit Fauser staubte nach einem Rückhandschlenzer von Festerling ab und erzielte die 2:1-Führung für die Hausherren (25.). 

Roosters nutzen Überzahlmöglichkeiten nicht

Es kam aber noch bitterer für Iserlohn. Yannik Möser kassierte zwei Minuten wegen Beinstellens – erneut benötigten die Hausherren keine 30 Sekunden für einen Überzahltreffer. Wieder war es Fauser, der neben dem Tor bedient wurde und mit einer schönen Drehung den Puck mit der Rückhand zum 3:1 ins Netz lupfte (35.). Da die Roosters ihre Überzahlmöglichkeiten ungenutzt verstreichen ließen, gingen sie mit einem Rückstand in den Schlussabschnitt. 

Die Sauerländer versuchten im letzten Drittel alles und hatten durch Raymond und MacQueen zwei gute Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer. In der Defensive agierten die Gäste aber zu sorglos. Sutter ließ Spencer Machacek zu viel Platz. Machacek nutzte den Freiraum, indem er den Pass von der blauen Linie abfälschte und so unhaltbar für Peters zum 4:1 traf (48.). Dies war die Entscheidung, denn die Wolfsburger hatten keine Probleme, in der Schlussphase den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen.

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