Eishockey:  Grizzlys Wolfsburg – Iserlohn Roosters 2:1 n. P.

Immerhin: Ein Punkt für die Roosters

Dieter Orendorz (Iserlohn Roosters)
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Dieter Orendorz und die Iserlohn Roosters konnten am Donnerstagabend die Wolfsburger Siegesserie zwar nicht beenden, doch die 1:2-Niederlage nach Penaltyschießen brachte den Sauerländern immerhin einen Punkt ein.

Wolfsburg – Die Siegesserie der Grizzlys Wolfsburg konnten die Iserlohn Roosters zwar nicht beenden, aber zumindest kehrten die Waldstädter mit einem Punkt an den Seilersee zurück. Nach Penaltyschießen verlor der Tabellensechste der DEL-Nordgruppe in Niedersachsen knapp mit 1:2.

Neuzugang Griffin Reinhart stand in Wolfsburg erstmals im Kader und verstärkte dort als siebter Verteidiger die Defensive der Iserlohner. In einem an Torchancen recht armen ersten Drittel zeigten sich die Roosters zunächst verbessert im Vergleich zum Auftakt gegen Berlin. Die Gäste wirkten konzentriert, lauffreudig und zweikampfstark und sorgten vor dem Tor durch Aubin und Sutter gleich für Unruhe. Wolfsburg schaute sich alles erst einmal in Ruhe an, stand in der Defensive kompakt und kam nur selten zu Kontermöglichkeiten. Erst in Überzahl wurde es dann gefährlich vor dem Tor der Sauerländer, doch Machacek (9.) verzog. Da die Roosters dank Torhüter Andreas Jenike auch die zweite Unterzahl schadlos überstanden, hielten sie zunächst ihren Kasten weiter sauber. Stattdessen hätte Brody Sutter beinahe für die Gästeführung gesorgt, doch auch Dustin Strahlmeier war rechtzeitig zur Stelle (17.). Somit ging es torlos in die erste Pause.

Deutlich attraktiver gestaltete sich die Partie im zweiten Durchgang. In Überzahl traf Alex Grenier zwar zunächst aus spitzem Winkel nur den Pfosten, doch nur wenige Sekunden später besorgte Bobby Raymond mit einem Schlagschuss von der blauen Linie, die Roosters-Führung (22.). Jetzt waren aber auch die Hausherren aufgewacht: Bei einem der zahlreichen schnellen Konter fand Olimb noch seinen Meister in Jenike, aber bei erneuter Überzahl der Grizzlys fiel dann der Ausgleich. Jenike konnte Görtz’ Schuss zwar zunächst noch abwehren, aber Machacek reagierte vor dem Tor am schnellsten und stocherte den Puck über die Linie (25.).

Jetzt standen die Gäste gehörig unter Druck und hatten sowohl beim Lattentreffer von Rech wie auch bei einem „Vier-auf-eins“-Konter das Glück auf ihrer Seite; Orendorz rettete in höchster Not hervorragend. Auf der Gegenseite traf Lowry bei einem Konter nach Zuspiel von Grenier ebenfalls freistehend nur den Pfosten. Bei all den Möglichkeiten war das Unentschieden zur zweiten Pause dann wohl gerecht.

Beide Teams spielten im Schlussabschnitt auf Sieg, ohne dabei volles Risiko zu gehen. Whitney scheiterte mit einem Schlenzer an Strahlmeier (45.), während auf der anderen Seite Jenike blendend gegen Boucher reagierte (47.). Aufregung gab es dann noch einmal in der Schlussminute: Möser zog von der blauen Linie ab, Jenike rutschte der Puck durch die Beine, doch die Scheibe blieb auf der Linie liegen...

Die Verlängerung brachte keinen Gewinner, sodass das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen musste. Dort traf Whitney für die Sauerländer, aber Festerling und Jormakka sorgten schließlich für den Zusatzpunkt für die Grizzlys.

Die Statistik zum Spiel

Grizzlys: Strahlmeier – Button, Möser; Melchiori, Adam; Likens, Raabe; Busch – Machacek, Festerling, Boucher; Jormakka, Olimb, Rech; Görtz, Järvinen, Furchner; Hungerecker, Pfohl, Fauser

Roosters: Jenike –Riefers, Orendorz; Johnston, Raymond; Ankert, Baxmann; Reinhart – Aubin, Raedeke, Friedrich; Grenier, Sutter, Lowry; Bailey, Jentzsch, Whitney; Fleischer, Proske, Lautenschlager

Tore: 0:1 (21:30) Raymond (5-4/ Jentsch, Raedeke), 1:1 (24:49) Machacek (Görtz, Button), 2:1 (65:00) Jormakka (Penalty)

Schiedsrichter: Polaczek/Schrader

Strafen: Grizzlys 6 – Roosters 8

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