Eishockey, DEL

Gute Ansätze, aber unterm Strich reicht die Qualität bei den Roosters nicht

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Alexander Blank ging mit den Roosters auch am Dienstagabend in Berlin leer aus – die Eisbären setzten sich verdient 4:2 durch.

Berlin – Auch im dritten Spiel in Folge gab es keine Punkte für die Iserlohn Roosters. Bei den Eisbären Berlin unterlag das Team von Trainer Jason O’Leary am Dienstagabend 2:4, weil es, wie schon gegen Krefeld, das zweite Drittel verschlief.

Mit der gleichen Aufstellung wie am Wochenende, nur mit Andreas Jenike zu Beginn im Tor, starteten die Sauerländer. Die ersten Minuten verliefen ausgeglichen. Bis auf einen Direktschuss von Mark Olver, den Jenike parierte, gab es in den ersten fünf Minuten nichts Aufregendes vor den Toren. Die 1:0-Führung der Roosters fiel aus heiterem Himmel: Fleischer und Clarke erkämpften sich den Puck an der eigenen blauen Linie, starteten den Konter, den Clarke eiskalt vollendete (6.). Die Eisbären wurden im Anschluss aggressiver und bauten nun Druck auf. Streu verpasste freistehend vor Jenike den Ausgleich (10.). 

Auf der anderen Seite hatte Lautenschlager viel Platz, aber der Stürmer scheiterte gleich zweimal an Dahm. Kurz darauf trafen die Eisbären doch zum Ausgleich. Kettemar brachte die Scheibe aufs Tor, Mark Olver lenkte den Puck noch aus der Luft zum 1:1 in das Gehäuse der Sauerländer (15.). Mit einem 1:1 ging es in die Drittelpause. Die Hausherren kamen mit viel Power aus der Kabine und besaßen gleich zwei Großchancen durch Reichel und Pföderl. Iserlohn hatte Mühe, sich vom stetig wachsenden Druck der Hauptstädter zu befreien. 

Es fehlten die Entlastungsangriffe, die noch im ersten Durchgang für Gefahr gesorgt hatten. Die Eisbären zogen die Schlinge immer enger und belohnten sich für ihren Aufwand: Austin Ortega nahm aus spitzem Winkel Maß und überwand den auf dem Eis knieenden Andreas Jenike. Den Sauerländern fiel in der Offensive zu wenig ein. Zielstrebiger gingen die Hausherren zu Werke. In Überzahl nutzte Lukas Reichel seinen Freiraum und schlenzte den Puck an Jenike vorbei ins lange Eck (3:1, 37.). Im Mittelabschnitt setzte sich die Qualität der Gastgeber durch, die Führung ging nach 40 Minuten auch in Ordnung. 

Eisbären machen aufs leere Tor alles klar

Mit wesentlich mehr Engagement und Aggressivität starteten die Sauerländer in den Schlussabschnitt. In den ersten Minuten beschäftigten sie nun die Berliner in deren Drittel und sorgten so für jede Menge Unruhe vor dem Kasten von Sebastian Dahm. Allerdings konnten sich die Berliner ganz allmählich vom Druck befreien und ihrerseits auch in der Offensive Nadelstiche setzen. Doch den Treffer setzten die Sauerländer – sogar in Unterzahl. Nach schönem Zusammenspiel von Clarke und Baxmann schloss Alexej Dmitriev direkt ab (2:3, 52.). 

Die Roosters witterten Morgenluft, aber hatten auch Glück, dass Ortega aus kurzer Distanz an Jenike scheiterte (55.). Die Roosters nahmen knapp zwei Minuten vor dem Ende eine Auszeit, brachten einen sechsten Feldspieler für Andreas Jenike. Der Mut wurde nicht belohnt. Mark Olver sorgte mit seinem Kontertor für den 4:2-Endstand.

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