Eishockey, DEL

Roosters feiern zweiten Sieg gegen die DEG binnen drei Tagen

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Zweiter Sieg gegen die DEG binnen drei Tagen: Die Iserlohn Roosters gewannen am Sonntag am heimischen Seilersee mit 3:0.

Iserlohn – Ohne Friedrich (krank) und Orendorz (Oberkörperverletzung) sowie Bobby Raymond, der erneut nicht zum Aufgebot gehörte, sicherten sich die Iserlohn Roosters am Sonntag beim 3:0-Sieg über die Düsseldorfer EG drei verdiente Zähler. Mit Ausnahme des zweiten Drittels zeigten die Iserlohner ein taktisch gut geführtes Match, nutzten ihre Chancen.

Nach dem ersten Drittel waren es gar nicht einmal die beiden Treffer zur 2:0-Führung, die besondere Anerkennung verdienten. Sie waren das allenfalls das Tüpfelchen auf dem „i“ eines ganz starken Auftaktabschnitts. Wichtiger als das war vor allem der hervorragende Forecheck der Roosters, die Aggressivität, mit der die Mannschaft zu Werke ging.

Vorne reichten so zwei gute Momente: Den ersten schaffte Brody Sutter, als er nach 158 Sekunden aus dem Bullykreis der linken Seite abzog und die Scheibe erstmals an Mirko Pantkowski im Tor der Gäste vorbei flog. War diese frühe Führung vielleicht in Anbetracht der Düsseldorfer Angriffsbemühungen zu Beginn des Spiels ein wenig überraschend, so erhöhten die Sauerländer später ganz verdient auf 2:0. Griffin Reinhart spielte einen genialen Pass durch die Mitte, Grenier war gestartet und nutzte eine 1:0-Situation zum zweiten Treffer der Blau-Weißen.

Ganz starkes Unterzahlspiel des IEC

Die Anfangsminuten des Mittelabschnitts gestaltete das Tapper-Team nicht mehr so souverän. Die DEG war die bessere Mannschaft, hatte mehr Gelegenheiten – auch deshalb, weil die Sauerländer nicht mehr so in den Forecheck kamen, wie in den ersten 20 Minuten. Überragend blieb nur das Unterzahlspiel. 2:35 Minuten galt es in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels zu überstehen, insgesamt hatte das Team von Harold Kreis wenig Scheibenglück. Ein Barta-Schuss landete an der Latte des Roosters-Tors, den Rest entschärfte der starke Jenike.

Offensiv gelang dem Team nicht viel, eine Chance gab es in der einzigen Iserlohner Überzahl des zweiten Drittels, als Sutter die Scheibe im Slot zu kontrollieren versuchte, die DEG aber in letzter Sekunde den Puck aus der Gefahrenzone brachte. Nur in den letzten drei, vier Minuten waren die Blau-Weißen die bessere Mannschaft und doch weit vom 3:0 entfernt.

Reinhart macht den Deckel drauf

Joel Lowry hätte nach knapp vier Minuten im Schlussabschnitt die Vorentscheidung perfekt machen können. Dank seiner schlittschuhläuferischen Qualität konnte sich der nachverpflichtete Stürmer im Drittel der DEG von seinen Gegenspielern lösen, sein Versuch, den Puck flach unter Pantkowski ins Tor zu bringen, wurde aber vom DEG-Goalie durchkreuzt. Insgesamt aber präsentierten sich die Blau-Weißen im Schlussabschnitt wieder aggressiver und besser im Forechecking, es fehlte lediglich der dritte Treffer. Trotzdem brachten die Gastgeber Minute um Minute von der Uhr. Düsseldorf erarbeitete sich erneut mehr Zeit in der Zone der Blau-Weißen, es fehlte aber an Kreativität und Durchsetzungskraft vor allem vor dem Tor.

Die Schlussminuten: Pantkowski stoppte Whitney und eine Aktion von Grenier, die Sauerländer hatten weniger die Scheibe, aber die besseren Chancen. Das galt auch für das Powerplay kurz vor Ende, das ungenutzt verstrich. Gleich anschließend aber nutzten die Blau-Weißen eine 3:2-Kontergelegenheit zum verdienten 3:0-Endstand durch Griffin Reinhart. Es war gleichzeitig der erste Shutout von Goalie Jenike.

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