Eishockey, DEL

Roosters defensiv verbessert, aber im Abschluss schwach

+
Defensiv verbessert, aber abschlussschwach: Die Iserlohn Roosters kommen nicht nachhaltig aus der Krise heraus.

Iserlohn – Die Talfahrt der Iserlohn Roosters hält an: Im Duell zweier krisengeschüttelten Mannschaften unterlagen sie am Sonntagnachmittag bei den Augsburger Panther mit 0:1.

Defensiv zeigten sich die Sauerländer deutlich verbessert, aber die Flaute vor dem gegnerischen Tor hält an. Ohne Brett Findlay und Erik Buschmann fuhren die Sauerländer nach Augsburg und mit ihnen rund 800 Fans, die mit dem Sonderzug, Bussen und Autos angereist waren.

800 Iserlohner Fans in Augsburg

Aufgrund der Umstellungen lief Verteidiger Dieter Orendorz überraschend im Sturm auf und besaß gleich die erste Möglichkeit. Seinen Abstauber konnte Keller allerdings mit dem Schoner abwehren. Besser machten es die Panther, die zwar zunächst ein paar Mal an Peters scheiterten, kurz darauf aber zur Führung trafen. Trevelyan besaß zu viel Platz am Bullypunkt und schlenzte den Puck unter die Latte ins Gehäuse der Iserlohner zum 1:0 (5.). Und die Roosters hatten Glück, als nur wenig später drei Panther auf einen Verteidiger und Peters zustürmten. Payerls Direktabnahme konnte Iserlohns Schlussmann aber mit dem Schoner abwehren (7.). Die Gäste versuchten, über die Zweikämpfe ins Spiel zu kommen und brachten durch Grenier und vor allem Halmo mehr Härte in die Partie. Die Roosters waren jetzt in der Offensive auch agiler, allerdings fehlten ihnen erneut die nötigen Ideen, um in Überzahl zum Torerfolg zu kommen. Somit blieb es nach 20 Minuten bei der knappen Führung für die Panther.

Mit ein wenig mehr Offensivdrang starteten die Iserlohner in den Mittelabschnitt. Augsburg hatte nun etwas mehr Mühe, sein Aufbauspiel kontrolliert durchzubringen, doch die erste gute Möglichkeit besaßen dennoch die Panther. Gills Schuss aus aussichtsreicher Position blieb aber im Schlittschuh eines Roosterverteidigers hängen (24.). Im Gegenzug nahm Grenier Fahrt auf, umkurvte seinen Gegenspieler spielerisch, scheiterte aber im Endeffekt am Schläger von Markus Keller im Tor der Augsburger.

Panther-Schlussmann im Fokus

Der Schlussmann der Panther stand auch zum Ende des Drittels gleich mehrfach im Blickpunkt. Endlich zogen die Sauerländer mal ein druckvolles Überzahlspiel auf und hatten Pech, dass die Schüsse von Todd und O’Connor von Keller pariert werden konnten. Kämpferisch war das, was die Iserlohner boten, aber deutlich besser als bei der 1:5-Pleite am Freitag gegen Wolfsburg. 

Gute Ansätze zeigte das Team auch zu Beginn des Schlussabschnitts, aber meist fehlte es im Abschluss an Genauigkeit und Schärfe. Somit musste sich erneut Anthony Peters auszeichnen, als er einen hervorragenden Reflex gegen Mayenschein zeigte und dessen Rückhandschlenzer abwehren konnte (44.). Die Partie blieb weiter spannend und hart umkämpft. Die Gäste verpassten es aber, in Überzahl den möglichen Ausgleich zu erzielen. Somit blieb es am Ende beim 1:0 für die Augsburger Panther und der Erkenntnis, dass in der Offensive bei den Roosters einiges im Argen liegt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare