Eishockey, DEL

Iserlohn Roosters geben nach Sieg gegen Straubing die Rote Laterne ab

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Die Roosters siegten daheim gegen Straubing 5:2.

Iserlohn – Dank einer starken Leistung von Andy Jenike im Tor und einer deutlichen Steigerung im Spiel sicherten sich die Iserlohn Roosters am Freitagabend den zweiten Sieg in Folge und gaben durch ein 5:2 gegen die Straubing Tigers die Rote Laterne an Schwenningen weiter.

Ohne Hoeffel, Friedrich, Todd und Jens Baxmann starteten die Sauerländer gegen gut aufeinander abgestimmte Niederbayern. Die waren in den ersten 20 Minuten die offensiv bessere Mannschaft, erarbeiteten sich allerdings wenig hundertprozentige Gelegenheiten. Das lag maßgeblich an der von Chris Rumble verstärkten Defensive der Waldstädter. 

Dass die Gäste dennoch nach dem ersten Drittel mit 1:0 in Führung gingen, lag am zweiten Straubinger-Powerplay, als Ex-Rooster Turnbull einen Kohl-Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Jenike abfälschte. Offensiv setzten die Sauerländer ihre Akzente, hatte insbesondere Tim Fleischer im ersten Match nach seiner Rückkehr von der U20-WM zwei gute Gelegenheiten. 

Aber weder ihm noch Halmo wollte ein Treffer gelingen. Das änderte sich im zweiten Drittel. Vom ersten Moment an wirkten die Roosters offensiv deutlich mutiger. Gleichzeitig steigerte sich das Team schlittschuhläuferisch. Gelegenheit um Gelegenheit erarbeitete sich das Team vor dem Kasten von Vogl, belohnte sich aber nicht. Weiß brach beim Schuss der Schläger, Halmo, Weidner und MacQueen bekamen die Scheibe nicht am Straubinger Goalie vorbei, erst Lautenschlager brach mit einem Rebound zum 1:1 den Bann (33.).

 In Person von Eriksson schlug der Tabellendritte aber zurück (36.), doch nur 34 Sekunden später hatten die Blau-Weißen durch Halmo eine Antwort parat – 2:2. Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts stellten auch die Roosters unter Beweis, dass sie Überzahltreffer erzielen können. Drei Sekunden vor Ablauf der Strafe gegen Balisy brachte Lautenschlager von außen die Scheibe aufs Tor, den Rebound nutzte Clarke zur ersten Führung (42.). 

Anschließend war das Iserlohner Selbstvertrauen endgültig da, die Sauerländer waren die bessere Mannschaft und erhöhten knapp acht Minuten vor dem Ende auf 4:2: Schopper saß auf der Strafbank, als Petan die Scheibe an Vogl vorbei über die Linie brachte. Zwar beschwerten sich die Straubinger, weil die Scheibe angeblich im Fangnetz hinter dem Tor war, das aber konnten sich die Schiedsrichter mangels Kameraperspektive nicht im Videobeweis anschauen. Also zählte der Treffer. MacQueen machte schließlich mit einem Schuss ins leere Tor alles klar.

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