Eishockey, DEL

Pfiffe für enttäuschende Roosters

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Die Iserlohn Roosters enttäuschten beim 3:5 gegen Bremerhaven auf der ganzen Linie. 

Iserlohn - Ein enttäuschende Vorstellung boten die Iserlohn Roosters am Freitagabend im Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Nach trostlosen 60 Minuten unterlagen sie gegen die personell arg gebeutelten Gäste von der Nordsee 3:5 (1:2, 2:2, 0:1).

Gedanklich waren die Sauerländer wohl noch in der Kabine, als die Partie bereits seit gut fünf Minuten lief. Schon nach einer Minute vertändelte Yeo den Puck, Hoeffel ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte den frühen Führungstreffer für die Gäste. Die Roosters agierten weiter fehlerhaft. Weder Pass- noch Laufwege stimmten. 

So hatten die Bremerhavener keine Mühe, auch den zweiten Treffer nachzulegen. Weder Zengerle noch der erneute Torschütze Mike Hoeffel wurden energisch genug angegriffen (5.). Und die Roosters hatten sogar Glück, als Bremerhaven einen erneuten Fehler von Yeo nicht nutzte und Zengerle nur einige Minuten später den Innenpfosten traf. Iserlohn war die ersten zehn Minuten völlig von der Rolle und arbeitete sich erst langsam ins Spiel. 

Friedrichs Pfostentreffer (10.) läutete das zaghafte Aufbäumen ein. Weitere Chancen durch Bergmann und Turnbull verstrichen ungenutzt, ehe Caporusso in Überzahl vor dem Tor zum Anschlusstreffer abstaubte (1:2, 19.). 

In der Kabine wurde es lauter: Die Worte schienen zunächst zu helfen, denn gleich nach zwei Minuten glich Bergmann mit einem Bauerntrick zum 2:2 aus. Doch der Ausgleich war bereits nach 23 Sekunden wieder verspielt. In eigener Überzahl gerieten die Roosters in einen Konter der Gäste, den McMillen zum 2:3 abschloss. Die Hausherren wirkten jetzt vollends verunsichert. 

Kaum etwas Produktives gelang in der Offensive, dazu leisteten sich die Iserlohner weiter zahlreiche Fehler in der Defensive. Einen davon nutzte erneut McMillen im Nachschuss zum 4:2 für Bremerhaven (30.). Die Fans wurden unruhig. Es wurde erst laut, als Turnbull fast aus dem Nichts das 3:4 gelang (34.). Im Schlussdrittel drängten die Sauerländer in den ersten Minuten auf den Ausgleich, doch Caporussos Schuss landete knapp neben dem Tor. 

Die Unzulänglichkeiten und Zweikampfschwächen blieben im Spiel der Iserlohner. So wurde Schwartz nicht energisch genug am Torabschluss gehindert, und Kolupaylo hatte keine Probleme, den Abpraller über die Torlinie zu drücken (48.). Auch in Überzahl lief kaum etwas bei den Hausherren zusammen. Unter den Pfiffen der Zuschauer ging die Partie mit einem 3:5 zu Ende. 

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