Eishockey, DEL

Roosters schenken den Fans im Weihnachtsheimspiel kein einziges Tor

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Ausverkaufte Halle, aber kein einziges Roosters-Tor: Das Weihnachtsheimspiel gegen Düsseldorf ging 0:1 verloren.

Iserlohn – Weihnachten, ausverkauftes Haus am Seilersee – zum Genießen aber gab es aus blau-weißer Sicht tatsächlich wenig. Ein einziger Fehler der Iserlohn Roosters, ausgenutzt von der Düsseldorfer EG, reichte in einem sehr schwachen DEL-Spiel für die Gäste zum Sieg.

Bis zum Geschenk im Derby am 2. Weihnachtstag brauchte es 57 Sekunden. Da jubelten die Gäste dank Jerome Flaakes Führungstreffer zum 0:1 ins kurze Eck. Ein klassischer Wechselfehler der Gastgeber öffnete die gesamte rechte Seite des Iserlohner Drittels und servierte der personell insbesondere in der Defensive arg gebeutelten DEG das erste Tor auf dem Silbertablett. 

Acht Minuten später hatte Clarke am rechten Pfosten stehend die Chance, aus kurzer Distanz zum 1:1 auszugleichen, mehr hundertprozentige Gelegenheiten hatten die Sauerländer nicht. Die liefen zwar unglaublich viel Schlittschuh, rackerten und mühten sich, leisteten sich aber viele einfache Scheibenverluste und nutzten einmal mehr auch ihre Möglichkeiten im Powerplay nicht. In Unterzahl dagegen ließ das O’Leary-Team wenig zu. 

Das galt auch in den ersten beiden Unterzahlminuten im Mittelabschnitt. Das Team aus der NRW-Landeshauptstadt hatte zwei, drei richtig gute Schussgelegenheiten, mehr nicht. Davor und danach verbrachten die Sauerländer, ähnlich den Schlussminuten des Auftaktdrittels viel Zeit in der Defensivzone des Gegners, ohne allerdings wirklich gefährlich zu sein oder sich herausragende Chancen zu erarbeiten. 

Hinzu kamen die unzähligen Abspielfehler auf beiden Seiten. Erhöhen konnten die Sauerländer die Schlagzahl je länger das Drittel dauerte, Sutter hatte in dieser Phase zwei gute Abschlussmöglichkeiten, zwei Mal blieb Matthias Niederberger im Kasten der Düsseldorfer Sieger. 

Bemühen und Kampf ja, aber der Puck will nicht ins Tor

Baxmanns Schuss nach Pass von Julian Lautenschlager hätte den Roosters den Ausgleich spät in der Partie bescheren können, doch auch dieser Moment – nach knapp zwei gespielten Minuten im letzten Drittel – verstrich ungenutzt, weil es an der Genauigkeit fehlte. Gerade in diesen Anfangsminuten waren die Blau-Weißen erneut die bessere Mannschaft. Zehn Minuten vor dem Ende landete die Scheibe zwischen den Füßen von Alexei Dmitriev, der am Abend sein 500. DEL-Spiel bestritt. Als er merkte, dass er völlig frei die Chance zum Abschluss hatte, war die Möglichkeit schon wieder dahin. 

Buzas hätte für die DEG fünf Minuten vor dem Ende alles klar machen und zum 2:0 treffen können, scheiterte aber an Andy Jenike. So tickten die Sekunden von der Uhr. Das Bemühen, der Kampf – all das war dem Team deutlich anzusehen, allein der Erfolg blieb aus. 2:02 Minuten vor dem Ende nahm Jason O’Leary seine Auszeit, versuchte dem Team eine weitere Idee mit auf den Weg zu geben und nahm seinen Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Grenier hatte noch einen guten Schuss, doch auch die letzte Chance verpuffte – ein Tor war dem IEC an diesem Abend nicht vergönnt.

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