Eishockey, DEL

Auch in München keine Punkte

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Die Roosters unterlagen in München 2:6.

München - Es bleibt dabei: Die Iserlohn Roosters können auswärts nicht gewinnen. Am Sonntagnachmittag war es im Gastspiel beim Deutschen Meister Red Bull München ein desolates erstes Drittel (0:4), das die Sauerländer schon frühzeitig um alle Chancen brachte, sodass am Ende eine 2:6-Niederlage stand.

Zugegeben: München startete bärenstark. Läuferisch und kämpferisch herausragend unterwegs, wollte der Tabellendritte die deutliche 3:8-Pleite vom ersten Duell vergessen machen – und das gelang. Defensivfehler ermöglichten den Roten Bullen die ersten beiden Treffer. Erst vergaß Camara seinen Defensivauftrag, Münchens Verteidiger Aulie hatte keinen Gegenspieler, traf zum 1:0 (5.). Knapp vier Minuten später: Mayenschein arbeitete sich vor das Iserlohner Tor, Schmidt hatte ihn nicht im Blick, und so fälschte der Youngster einen Abeltshauser-Schuss unhaltbar ab – 2:0 (10.). Als erneut Mayenschein und Quaas binnen 45 Sekunden auf 4:0 erhöhten (14.), war der Arbeitstag für Keeper Dahm beendet. Er wurde von Lange abgelöst, der bis zum Drittelende ohne Gegentreffer blieb. 

Im Mittelabschnitt wurden die Sauerländer deutlich agiler. Defensiv bei notwendigerweise verstärkter Offensive besser organisiert, läuferisch nicht wiederzuerkennen, kreierten sie schon in den ersten zwei Minuten zwei hervorragende Chancen, haute unter anderem aber Todd vor dem leeren Tor über die Scheibe. Hinten vereitelte Mathias Lange bis zur 29. Minute zwei gute Kontergelegenheiten der Gastgeber, dann aber jubelten erstmals die Roosters: Camara traf mit seinem zehnten Saisontreffer (30.). Anschließend lag auch ein zweites Roosters-Tor in der Luft, denn der Meister investierte aufgrund des Vorsprungs weniger, stellte aber trotzdem den alten Abstand wieder her. Eder ließ Lange mit einem Handgelenk-Schuss keine Chance (36.). 

Im Schlussabschnitt schaltete München wieder einen Gang hoch, die Partie wurde deshalb erheblich temporeicher. Die Iserlohner machten weiterhin einen guten Job, waren allerdings nicht mehr ganz so dominant wie im Mittelabschnitt. Die gut organisierten Defensivformationen beider Teams egalisierten sich, Hochkarätiges war anfangs Mangelware. Erst in den letzten zehn Minuten der Partie sorgten Mauer für München und Caporusso für Iserlohn, nach schöner Vorarbeit von Todd, für zwei weitere Treffer, die aber nicht mehr bewirkten, als das Ergebnis auf 6:2 zu verändern. So ging es einmal mehr ohne Zählbares zurück. 

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