Eishockey, DEL

Iserlohn Roosters nun schon seit 211 Minuten ohne Torerfolg

+
Die Roosters verloren auch gegen Mannheim 0:5.

Iserlohn – Die Iserlohn Roosters kassierten an einem Wochenende zum Vergessen ihre zweite 0:5-Niederlage. Beim 0:5 (0:2, 0:3, 0:0) gegen den Deutschen Meister Adler Mannheim blieben sie zum dritten Mal in Folge ohne eigenen Treffer.

Dabei versuchte Jason O’Leary, seinem Team einen entscheidenden Impuls mitzugeben: Lautenschlager rückte für Orendorz in den Kader, Grenier und Petan tauschten die Sturmformationen, Kapitän Raymond durfte sich erstmals in der Überzahl probieren. Apropos Überzahl. Gerade hatten die Sauerländer zu Beginn der Partie eine vierminütige 5:4-Gelegenheit verstreichen lassen, da schlug der Meister eiskalt zu. Katic schlenzte die Scheibe zur Gästeführung (7.). 

Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel zur Kopfsache. Mannheim traf durch Eisenschmid nach nur acht Sekunden Powerplay die Querlatte (9.), Stützle scheiterte an Peters (14.). Eine der wenigen Iserlohner Offensivaktionen hatte Petan zuvor mit einer feinen Einzelaktion generiert (12.). Dann kassierten die Gastgeber ihren ersten Shorthander der Saison: Der Flippass von Grenier an die Mannheimer blaue Linie war zu durchsichtig, Desjardins schnappte sich den Puck und überwand Peters zum 0:2 (17.). 

Peters wird erlöst 

Couragiert und angriffslustig begannen die Roosters den zweiten Spielabschnitt. Binnen 20 Sekunden boten sich für Grenier bzw. Halmo Riesenchancen, allerdings störten die Mannheimer Abwehrspieler jeweils rechtzeitig (23.). Es folgte der nächste Nackenschlag, das 0:3 durch Smith (27.). Der Mannheimer Goalgetter schnürte zwei Minuten danach den Doppelpack bei 5:3-Überzahl; unmittelbar zuvor hatte Sutter ungeahndet einen Mannheimer Schläger ins Gesicht (29.) bekommen. 

Spätestens als drei Minuten später ein vermeintlicher Late Hit gegen Friedrich ungesühnt blieb, begannen die Sauerländer auch noch mit den Unparteiischen zu hadern. An den Kräfteverhältnissen änderte dies indes wenig, für den Roostersstürmer war die Partie vorzeitig beendet. Selbiges galt später auch für Schlussmann Peters, der gegen das schöne Zusammenspiel von Eisenschmid und Krämmer machtlos war und daraufhin von seinen Trainern erlöst wurde (35.). 

Der eingewechselte Jenike hielt sein Gehäuse danach sauber, ebenso wie Endras das Adler-Tor. Die Offensivflaute der Roosters dauert damit nun 211 Minuten und 21 Sekunden an. Zeit, dass sich der Knoten schnellstmöglich löst. Lennart Flanz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare