Eishockey, DEL / 0:4-Niederlage in der Hauptstadt

Roosters rutschen auf vorletzten Platz ab - Eisbären-Fans feiern Baxmann

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Roosters-Angreifer Marko Friedrich und seine Kollegen zogen bei den Eisbären Berlin den Kürzeren.

Berlin – Nichts zu holen gab es am Sonntagnachmittag für die Iserlohn Roosters in der Bundeshauptstadt. Bei den Eisbären Berlin unterlag das Team verdient mit 0:4 und wartet somit weiter auf die ersten Punkte nach der Deutschland-Cup-Pause. Die Fans der Hauptstädter feierten Jens Baxmann (34), der über 18 Jahre lang in Berlin gespielt hatte und erstmals im Dress der Roosters zurückkehrte.

Ohne die angeschlagenen Alex Petan und Brett Findlay musste Trainer Jason O’Leary sein Team erneut umstellen. Daniel Weiß und Daine Todd kehrten nach ihrer Verletzung in den Kader zurück, Neuzugang Janik Möser rückte dafür in den Sturm. 

Gleich nach 60 Sekunden gab es die erste Strafe gegen die Sauerländer. In der Folge brannte es erstmals in der Defensive der Roosters, aber Andreas Jenike war jeweils zur Stelle. ´

Es dauerte bis zur 9. Minute, ehe die Gäste ihre erste Möglichkeit besaßen und gleich eine richtig dicke: In Überzahl traf Mike Halmo den Außenpfosten. Der erste Treffer der Partie gelang dann allerdings den Eisbären. Ramage setzte sich über Außen durch, passte die Scheibe in den Rücken der Abwehr. Dort nahm Leo Pföderl direkt Maß und traf zum 1:0 (13.). 

Hier gibt es die Highlights der Partie im Video bei Magentasport

In Unterzahl wäre dann beinahe Alexej Dmitriev der Ausgleich gelungen, aber er scheiterte bei einem Konter gleich zweimal am Ex-Iserlohner Sebastian Dahm.

Roosters ohne Offensivaktionen

Auf der anderen Seite halfen die Waldstädter gehörig mit beim zweiten Treffer der Hausherren. Dieter Orendorz behinderte den eigenen Keeper im Torraum – und so hatte Olver keine Mühe, den Puck aus kurzer Distanz über die Linie zu befördern (16.). 

Und auch im Mittelabschnitt ging es schlecht los, denn gegen die löchrige Roosters-Abwehr stellte Aubry im Nachschuss auf 3:0 (24.). Die Sauerländer wirkten in der Folge beeindruckt und verloren ihre Linie.

Berlin konnte schalten und walten, und somit hatten die Gäste noch Glück, dass sie in den Minuten danach nicht noch weitere Gegentreffer kassierten. Andreas Jenike hielt gut, wurde aber oftmals von seinen Vorderleuten alleine gelassen.

Offensiv gelang den Iserlohnern ebenfalls nichts, so dass der Anschlusstreffer in weiter Ferne lag. Vielleicht wäre noch etwas möglich gewesen, wenn Janik Möser nach wenigen Sekunden im Schlussabschnitt freistehend vor Sebastian Dahm getroffen hätte, doch seine Direktabnahme verfehlte das Tor deutlich. 

Und vielleicht wäre es auch noch einmal spannend geworden, wenn die Roosters eines ihrer Überzahlspiele zu einem Treffer genutzt hätten. So blieb aber vieles im Konjunktiv, weil Berlin vor ausverkauftem Haus einfach deutlich mehr Qualität auf das Eis brachte und durch Sheppard schließlich noch zum 4:0-Endstand traf.

Anschließend durfte Jens Baxmann ("Hat mich sehr gefreut, dass ich so lieb von den Fans empfangen wurde!") noch auf eine Ehrenrunde an alter Wirkungsstätte gehen - was ihm im Lager der Roosters jeder gönnte.

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