HSG-Erfolg Musterbeispiel für einen Arbeitssieg

Große Widerstände hatten Arne Luft (rechts) und die HSG Lüdenscheid beim 24:22-Heimsieg gegen die „Dritte“ von Eintracht Hagen zu überwinden. Foto: Krüger

Lüdenscheid -   Für solche Spiele ist die Vokabel „Arbeitssieg“ erfunden worden: Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid behielt am Samstagabend die Punkte durch ein 24:22 (10:12) gegen den VfL Eintracht Hagen III in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums. Ein starker Auftritt Benedikt Walters nach der Pause machte den Erfolg in einer mäßigen Partie möglich.

Von Axel Krüger

Bis zur Pause war der Rückraumspieler torlos geblieben, hatte sich in ein HSG-Kollektiv eingefügt, das sich in der Abwehr immer wieder von einlaufenden Hagener Außen düpieren ließ und in der Offensive etliche technische Fehler produzierte. Von letzterem Makel konnten sich auch die Gäste nicht freisprechen, doch dank der konstant treffenden Hoppe und Gendig setzten sie sich über 0:2 (7.) und 3:6 (14.) auf 4:9 (19.) ab.

Auszeit in erster Hälfte bleibt ohne Wirkung

Da hatte Lüdenscheids Trainer Fath bereits eine Auszeit genommen, die ohne Wirkung blieb. Unter anderem durch drei Kämper-Tore verkürzten die Gastgeber jedoch bis zur Pause, direkt nach dem Wechsel bedeutete ein Walter-Doppelschlag das 12:12.

Vorne verworfen, hinten Pass abgefangen

Bei 15:14 wiederum durch „Benno“ Walter lag die HSG erstmals vorn, doch die Eintracht-„Dritte“ glich immer wieder aus. Beim Stand von 22:20 vergab der mit neun Toren erfolgreichste Lüdenscheider einen Tempogegenstoß (56.), fing dafür aber in der Schlussminute beim Stand von 23:22 einen Gendig-Pass ab und leitete den Angriff ein, der zu Kahlstadts entscheidendem 24:22 17 Sekunden vor Schluss führte.

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