Handball, Verbandsliga

Logistische Probleme

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Noah Pfaffenbach wird für die Schalksmühler Zweitvertretung auflaufen, ist als Mann für die „Spielsteuerung“ in den Plänen von Trainer Mark Dragunski unentbehrlich.

Schalksmühle – Das Tabellenbild kommt trügerisch daher: Von Rang sechs in der Handball-Verbandsliga (OSC Dortmund/6:8 Punkte) bis zum ersten Abstiegsplatz (Teutonia Riemke/4:10) sind es nur zwei Zähler.

Mittendrin in dieser Gemengelage: die SGSH Dragons II, die es in diesem Jahr ausschließlich noch mit Teams aus dem oberen Tabellendrittel zu tun bekommen. Los geht’s am Samstag mit dem Gastspiel beim VfL Eintracht Hagen II (17.30 Uhr, Mittelstadt). Es ist eine Partie, die die Dragons vor logistische Probleme stellt.

1. Mannschaft, 2. Mannschaft, A-Jugend – die inzwischen eng miteinander verwobenen Teams spielen mehr oder weniger parallel. Heißt: Mark Dragunski coacht das Drittliga-Team in Ahlen, er wird in der Sporthalle Mittelstadt von seinem „Co“ Michael Feldmann vertreten. Und auch die Kaderbesetzung der Reserve leidet. Wenn am Bergischen Ring in Hagen der Anpfiff ertönt, beginnt in der Sporthalle Lütgendortmund das A-Jugend-Oberliga-Spiel der Dragons gegen die DJK Oespel-Kley. Die mit Doppelspielrecht ausgestatteten Youngster müssen also möglichst sinnvoll aufgeteilt werden.

Dragunski warnt vor Hagen

Fest steht bis dato nur, dass Noah Pfaffenbach wohl mit dem Männer-Team nach Hagen fährt (Mark Dragunski: „Noah brauchen wir für die Spielsteuerung“). In der frisch sanierten Sporthalle Mittelstadt erwartet die Dragons eine Eintracht, die wesentlich besser dasteht als in der Vorsaison, als früh alle Titelträume begraben werden mussten. Coach Pavel Prokopec hat eine gesunde Mischung von Routiniers (Sebastian Schneider, Jan Bednar, Marius Kraus) und Nachwuchsspielern zusammengestellt, die mit 11:3 Punkten (Niederlage gegen Bommern, Remis in Gevelsberg) sehr ordentlich dasteht.

„Hagen ist eine Mannschaft, die man nicht ins Rollen kommen lassen darf“, sagt Dragunski, „das muss unser Ziel sein.“ Vor Jahresfrist überraschte der Ex-Nationalspieler die Eintracht mit einer flexiblen, bisweilen sehr offensiven Abwehr. Eine Taktik auch für Samstag? – Man wird sehen... Positiv aus Dragons-Sicht: Der zuletzt fehlende Kevin Plate ist wieder mit von der Partie, die Mannschaft – abgesehen von der A-Jugend-Problematik – also komplett. Die Eintracht muss auf Routinier Jan Wilhelm (im Drittliga-Team festgespielt) und Tim Knutzen (Mittelhandbruch) verzichten.

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