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Trainer mahnt HSG zur Konzentration

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Von: Jörg Hellwig

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Tieffliegender Klubchef: HSG-Kreisläufer Sören Miossec ist mit seinen Teamkollegen in der Halle Mittelstadt zu Gast. © Hellwig

Lüdenscheid - Der Gast hat den Lauf, den die Hausherren gerne hätten: Doch auch nach 9:1-Punkten in Folge tut Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid gut daran, Gastgeber VfL Eintracht Hagen III (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Mittelstadt) sehr ernst zu nehmen.

Zuletzt 3:7-Punkte stellen die Eintrachtler sicher alles andere als zufrieden, doch die Grün-Gelben sind auch immer wieder für Überraschungen gut, zum Leidwesen der Bergstädter eben aber auch positive. „Eintracht verfügt über einen technisch gut ausgebildeten Kader, der von der tollen Jugendarbeit profitiert und man weiß nie, wer letztlich noch aufläuft“, blickt HSG-Trainer Volker Schnippering, der am Wochenende aus privaten Gründen auf der Bank von seinem Assistenten Felix Kroll vertreten wird, mit einigem Respekt auf die Partie.

 Zurecht, denn die Sporthalle Mittelstadt erwies sich in der Vergangenheit oft genug als heißes Pflaster für die HSG, auf dem sie häufiger die Punkte lassen mussten. Eintracht-Spielertrainer Levent Cengiz, als knallharter Abwehrchef für die Eintracht ebenso unverzichtbar wie in der Offensive am Kreis, ist zudem nicht gerade ein „Lieblingsgegner“ von Liga-Toptorjäger Phil Lausen, mit dem er sich schon manch packendes Duell geleistet hat. Torjäger Koshold, Hoppe sowie die zum erweiterten Oberligakader gehörenden Youngster Vesper und Meier sowie der zuletzt verletzt fehlende Gendig verkörpern sicher einiges an Qualität. „Wir wissen, was Eintracht spielt und werden uns entsprechend darauf einstellen“, sagt HSG-Coach Schnippering, sorgt sich mehr darum, dass sein Team in der Sonntagspartie und eine Woche später gegen Wellinghofen so erfolgsfokussiert bleibt wie zuletzt.

„Dann können wir die Hürde in Hagen nehmen, aber auch nur dann“, sagt der Trainer, der nicht nur wieder auf eine stabile Deckung baut, sondern auch hofft, dass die HSG den Aufwärtstrend auch in Sachen Angriff mit ruhigerem Spiel bis zur echten Abschlusschance wie in der zweiten Halbzeit gegen Bösperde fortsetzt.

 Personell bleibt die HSG trotz leichterer Blessuren eben von Lausen und Keeper Kämmerer bis auf den Ausfall von Youngster Lukas Weichelt – seine Bänderdehnung im linken Knie erfordert eine mehrwöchige Pause – von Hiobsbotschaften verschont. Wobei Felix Kroll diesmal nur für den Notfall als Joker auf der Bank sitzt, sich in erster Linie aber auf das Coachen der zuletzt so erfolgreichen HSG konzentrieren soll.

HSG: Kämmerer, Clemens, Kapp – Broscheit, Bölling, Beckmann, Fenner, Weigt, Miossec, Nitsch, Lausen, Füller, Plate, Kroll

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