"Schotten" auswärts weiter punktlos

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Traf zum zwischenzeitlichen 2:4 in Duisburg: Dustin Heckmann.

Duisburg - In der Hoffnung, die Auswärtsmisere beim dritten Gastspiel der laufenden Saison beenden zu können, reisten die Highlander Lüdenscheid am Samstag zu den bis dato noch sieglosen Duisburg Ducks, verloren aber letztlich verdient mit 4:8 (1:2, 1:3, 2:3).

Ohne ihren Trainer Robert Simon (Eishockeyverpflichtung), dafür mit dem verletzten Jonathan Otters an der Bande, hatte der heimische Erstligist einen denkbar schlechten Auftakt, als er bereits früh durch einen abgefälschten Schuss in Rückstand geriet (3.). Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten und so glich Svejda, der am Ende des Spiels von den Duisburgern zum Spieler des Tages auf Seiten der Lüdenscheider gewählt wurde, in der ersten Überzahlsituation per Schlagschuss aus (6.). Bei einer weiteren Überzahl Ende des ersten Drittels konnten die „Enten“ nach einem Ballverlust der Highlander zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt in Unterzahl gar in Führung gehen.

Im zweiten Abschnitt traf Ortwein in Überzahl zunächst die Latte, vergab Loecke freistehend, ehe Fiedler vor dem Kasten von Goalie Mohr einen Schuss Lochs zum 3:1 ins Tor ablenkte (28.). Bei einer doppelten Unterzahl (Seuster und Svejda saßen draußen) der Highlander baute der Rekordmeister seine Führung aus (33.). Hoffnung keimte auf, als die „Schotten“ durch Heckmann auf Vorlage vom Ex-Duisburger Könning zum Anschlusstreffer kamen. Eine Minute später allerdings mussten die Lüdenscheider den erneuten Rückschlag zum 2:5 hinnehmen. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

 Die Devise für das letzte Drittel lautete natürlich von der Strafbank fern zu bleiben und noch einmal alles zu geben. Das hatte sich jedoch erledigt, als in Minute 46 „Entenkapitän“ Fiedler auf 6:2 erhöhte. Eine Überzahl wussten die Highlander dann aber mit einem Schlagschuss von Kapitän Elzner auf Zuspiel von Svejda zu nutzen (49.). Nach einem großartigen Save von Mohr und einigen Strafen auf beiden Seiten legte Neuhausen bei Unterzahl der Highlander aber das 7:3 nach, bevor nach Vorarbeit von Svejda in Überzahl Seuster zum 7:4 abschloss. Gut vier Minuten blieben noch, eine Auszeit nutzte aber ebenso wenig, wie den Goalie bei Unterzahl der „Enten“ zu Gunsten eines zusätzlichen Spielers vom Feld zu nehmen. Stattdessen fiel per „Empty-net-Goal noch das 8:4.

Duisburg Ducks: Rütten, Helmdach (n. e.) – Fiedler, Loch, Goldmann, Menzel, Petry, Trede, Grühn, Behlau, Schmitz, Neuhausen, Schlie, Marten, Thum

Highlander:  Mohr (bis 59:28), Klein (n.e.) – Jung, Ortwein, Könning, L. Tinz, Nördershäuser, Elzner, Hassel – Svejda, Loecke, Heckmann, T. Tinz, Anlauf, Seuster, Mrzyk

 Schiedsrichter: Fabian Stumpf (Hilden Flames)/Florian Klytta (Miners Oberhausen)

 Tore:  1:0 (2:01) Marten (Schmitz), 1:1 (5:54/3-4) Svejda (T. Tinz), 2:1 (17:47/3-4) Loch, 3:1 (27:58) Fiedler (Loch), 4:1 (32:21/4-2) Grühn (Neuhausen), 4:2 (37:22) Heckmann (Könning), 5:2 (38:41) Goldmann (Menzel), 6:2 (45:33) Fiedler (Grühn), 6:3 (48:02/3-4) Elzner (Svejda), 7:3 (53:19/4-3) Neuhausen (Loch), 7:4 (55:50/3-4) Seuster (Svejda), 8:4 (59:55/2-4) Loch (Rütten)

 Strafminuten: Ducks 20, Highlander 16

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