Eishockey

Im Westderby chancenlos

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Roosters-Goalie Sebastian Dahm war bei den Gegentreffern in Düsseldorf machtlos. 

Düsseldorf - Dem 5:2-Auftakt vom Freitag gegen Wolfsburg folgte für die Iserlohn Roosters am Sonntag die schnelle Ernüchterung: Bei einer läuferisch und technisch bärenstarken Mannschaft der Düsseldorfer EG setzte es eine verdiente 1:5-Niederlage.

Die Gastgeber starteten eminent temporeich, schnürte die Sauerländer in der eigenen Defensive ein. Ohne Turnbull (noch nicht lizensiert) und den angeschlagenen Louie Caporusso brauchte die Mannschaft Anlaufzeit. Nach der ersten überstandenen Strafe gegen Clarke schienen die Roosters dann in der Partie angekommen. Aufbau, Defensivbewegung und Angriffsspiel wurden effektiver. Und die Partie hätte vielleicht einen anderen Verlauf genommen, hätten die Blau-Weißen eine ihrer beiden hochkarätigen Chancen, unter anderem durch Youngster Lean Bergmann nutzen können, als Laub und McKiernan auf der Strafbank saßen.

Bergmann war es auch, der von Cheftrainer Daum mit ganz viel Eiszeit ausgestattet, die beste Iserlohner Möglichkeit des Auftaktdrittels hatte. Neuzugang Trupp legte ihm in der 17. Spielminute die Scheibe halbhoch auf, der Youngster versuchte sie abzulenken, Düsseldorfs Keeper Mathias Niederberger aber parierte hervorragend. Auf der Gegenseite zeichnete sich Dahm insbesondere gegen Henrion, Olimb oder Ridderwall aus.

Die Gastgeber blieben auch im Mittelabschnitt die bessere Mannschaft. Letztlich öffnete ein 3:2-Konter den Weg zur Führung des Teams aus der NRW-Landeshauptstadt. Pfeilschnell arbeiteten sich Ebner und Deschenau vor den Kasten von Dahm, scheiterten an ihm, doch im dritten Versuch traf Barta (26.). Anschließend kassierte Yeo eine Strafe wegen Hakens, Henrion fand die Lücke zwischen Dahms Schlittschuh und dem Pfosten – 2:0 (32.).

Mit einem abgefälschten Schuss brachte Fischer die Roosters zu Beginn des Schlussabschnitts zurück ins Match (41.). doch die Hoffnung auf eine Wende hielt nicht lange: Dann nutzte die DEG erneut die eigene Geschwindigkeit, traf binnen 70 Sekunden im Doppelpack und sicherte sich damit den zweiten Saisonerfolg. Pimm stahl Todd die etwas zu weit vor seinem Schläger liegende Scheibe, Dahm war beim anschließenden Alleingang genauso machtlos wie beim Gogulla-Schuss nach einem Konter 70 Sekunden später. Es war bereits die Entscheidung, denn Iserlohn mühte sich zwar, hatte in Überzahl noch die ein oder andere Gelegenheit, die aber nichts einbringen sollte. So setzte die DEG 3:06 Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt, als Henrion um 5:1-Endstand traf.

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