Handball

Reichlich Zusagen für die HSG

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Lionel Moch wechselt zur neuen Saison als Perspektivspieler vom TuS Grünenbaum zur HSG Lüdenscheid. 

Lüdenscheid - Nach doch eher zähem Ringen, bis mit „Handball-Professor“ Friedhelm Ziel ein neuer Trainer für das Landesligateam der HSG Lüdenscheid gefunden war, geht die Gestaltung der Männerteams der Bergstädter für die Spielzeit 18/19 inzwischen mit Riesenschritten voran.

„Uns liegen praktisch die Zusagen aller aktuellen Akteure von erster und zweiter Mannschaft vor, es gibt neben dem feststehenden Abgang von Florian Füller nur noch wenige Wackelkandidaten“, erklärte Abteilungsleiter Niclas Beckmann.

Soll heißen: Mit dem langzeitverletzten Maurice Duda hat sich auch die dringend benötigte Rückraumentlastung für die „Shooter“ Phil Lausen und Beckmann inzwischen pro HSG entschieden. Trotz seines Saisonausfalls hatte der lange Rückraumspieler wohl auch auf der Wunschliste der HSV Plettenberg/Werdohl gestanden. „Maurice hat sich für uns entschieden“, freut sich Beckmann auf das weitere Engagement Dudas.

Zweiter „Neuzugang“ der HSG-Ersten ist mit Basti Mühlbauer der Linkshänder aus dem halbrechten Rückraum der Reserve. „Basti hat schon bei der HSV Werdohl unter Regie von Friedhelm Ziel enorme Fortschritte gemacht, beide freuen sich auf die neue Zusammenarbeit und ich traue Basti den nächsten Entwicklungsschritt zu“, sagt Beckmann.

Um den „Aufrücker“ Mühlbauer in der Reserve kompensieren zu können, haben die HSGer einen ersten externen Perspektivspieler verpflichtet: Vom Kreisligisten TuS Grünenbaum kommt der erst 19-jährige Lionel Moch zur HSG Lüdenscheid. Der Auszubildende zum Bürokaufmann kann beide Halbpositionen bekleiden und mittelfristig auch eine Alternative fürs Landesligateam werden.

Bleiben die Wackelkandidaten: Bei der „Ersten“ ist noch offen, ob John Lenz (Studienort ungewiss) und Alex Nitsch (Student in Bochum) den zeitlichen Aufwand noch leisten können, bei der „Zweiten“ trifft das aus Gründen beruflicher Fortbildung auch auf Kreisläufer Timo Paetz zu. „Da müssen wir die Entwicklungen abwarten“, sagt Niclas Beckmann, der auf einen weiteren Akteur auf jeden Fall zählen kann: Zwar ist bei Kreisläufer Mario Hurlbrink mit zeitlich eingeschränkten Möglichkeiten noch offen, ob er und Trainer Friedhelm Ziel zu einem gangbaren Kompromiss finden werden, aber selbst wenn das nicht klappt, bleibt der Ex-Werdohler der HSG im Bezirksligateam erhalten.

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