DTB-Dance: Deutschland-Cup

„Between“ will ins Finale

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„Where have all the children gone?“ heißt das neue Thema der „Between“. Es kommt aus dem Horror-Genre, ist bei den bisherigen Wettkämpfen bei den Wertungsrichtern und Zuschauern sehr gut angekommen.

Meinerzhagen - Die altehrwürdige Husemannhalle in Witten ist am Wochenende Schauplatz des Deutschlands-Cups der Sparte DTB-Dance im Deutschen Turner-Bund.

Mit von der Partie ist die Formation „Between“ des TuS Meinerzhagen, die in der Jugendklasse den Westfälischen Turnerbund als überlegener Landesmeister vertritt. Während in der Sparte Gymnastik & Tanz der gleiche Wettkampf in drei Wochen in Sersheim als Deutsche Meisterschaft daherkommt, muss der Wettkampf, den TuRa Rüdinghausen in der Husemannhalle in Witten ausrichtet, Deutschland-Cup heißen, weil der Tanzsportverband die Hoheit über Deutsche Meisterschaften im Tanzen hat. 

Sei’s drum: Vom Grundsatz her geht es im Ruhrpott um nicht weniger als den Deutschen Meistertitel der Formationen im DTB. Bereits am Freitag reist das Team aus dem oberen Volmetal nach Witten, ist dort für zwei Nächte im direkt benachbarten Berufskolleg einquartiert. Volle Konzentration bei Fenja Dehlen, Karina Dick, Vanessa Koch, Alissa Pravata und Jacqueline Schwesinger auf diesen absoluten Höhepunkt der Saison. „Wir wollen auf jeden Fall ins Finale“, sagt Trainerin Sinja Lipsewers, „vom Treppchen will ich nicht sprechen, dafür gibt es zu viele Formationen aus den Traditionsvereinen. 

Allerdings haben sich diese Vereine durch die neue Altersklassenstruktur, die die Jugend noch ein bisschen jünger gemacht hat, neu aufstellen müssen. Mal sehen, wie das den anderen gelungen ist. Aber ins Finale wollen wir auf jeden Fall. So wie beim Turnfest in Berlin...“ Die „Between“ hat nach dem überragenden Jahr 2017 Blut geleckt. Das neue Thema „Where have all the children gone?“ ist aus dem Horror-Genre, aber abgeschreckt hat es die Wertungsrichter und das Publikum bisher nicht, im Gegenteil. Die kreative Darbietung hat bei ihren bisherigen Publikumsdurchgängen viel Applaus bekommen. 

„Nach dem Landesentscheid habe ich Rückmeldungen von den Kampfrichtern eingeholt, gerade die A-Kampfrichter haben einen besonderen Blick aufs Programm“, sagt Lipsewers, „wir haben dann versucht, noch ein bisschen Statik rauszunehmen, die Übergänge noch flüssiger zu tanzen.“ Was zu optimieren war, hat die „Between“ auch zu optimieren versucht. 45 Formationen werden in Witten antreten. 16 in der Jugendklasse, 19 in der Hauptklasse und zehn in der 30+-Klasse. 

Nach den Stellproben am Freitag wird es am Samstag ab 9 Uhr in der Husemannhalle ernst: In der Vorrunde geht die Formation als achtes Team auf die Fläche, als dritte Jugendformation, direkt nach der Formation „Impuls“ aus Röbel an der Müritz und direkt vor dem 30+-Team aus Steilshoop. Die „Top 4“ der Vorrunde ziehen direkt ins Finale ein, das am Sonntagmorgen ab 9 Uhr stattfindet. In der Zwischenrunde am Samstagnachmittag kommen noch einmal vier Formationen pro Klasse dazu. Feste Zielvorgabe ist für die Between, zwei- bis dreimal am Leistungslimit zu tanzen. 

Was dann dabei herauskommt? Sinja Lipsewers will sich überraschen lassen, so wie sie sich in Berlin hat überraschen lassen. Dort hatte die Formation nach Platz vier bei den Deutschen Meisterschaften Gymnastik & Tanz den achten Platz beim Deutschland-Cup DTB-Dance belegt. Ein Ergebnis, das das der neuen Altersstruktur angepasste neue Team der 16- und 17-jährigen Tänzerinnen aus Meinerzhagen gerne toppen würde.

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