Langenholthausen 1:1 gegen Nuhnetal

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Daniel Filip erzielte am Samstag für den TuS Langenholthausen in der Schlussphase den wichtigen Treffer zum 1:1-Unentschieden gegen den FC Nuhnetal. Trainer Mario Droste nannte das Ergebnis „ungeheuer wichtig für die Moral“.

BALVE -  Zehn Minuten vor dem Abpfiff wendete Daniel Filip durch seinen Treffer zum Ausgleich die drohende Katerstimmung beim TuS Langenholthausen ab. Gegen einen über weite Strecken schwachen FC Nuhnetal kam der Aufsteiger vom Düsterloh am Samstagabend noch zu einem 1:1 (0:1).

Das Resultat beschrieb TuS-Coach Mario Droste als „ungeheuer wichtig für die Moral“, da gegen einen solchen Gegner gepunktet werden müsse, wenn denn der Klassenerhalt gelingen solle.

Insbesondere in der Anfangsphase blieben die Gastgeber ihre Ligatauglichkeit allerdings schuldig: Sehr häufig einen Schritt zu spät und in der Defensive überwiegend mit Befreiungsschlägen agierend, überließ der TuS den Gästen beinahe freiwillig das Feld. Wenn diese sich etwas geschickter angestellt und die Lücken im Abwehrverband besser genutzt hätten, wäre die Droste-Elf nicht nur einem 0:1, das Gästetorjäger Todt für den FC erzielt hatte (22.), hinterher gelaufen.

Erst nach einer knappen halben Stunde erwachten die Kicker des Liganeulings aus ihrer Lethargie: Keklik (25.) entschied sich zunächst für eine Einzelaktion anstatt den besser postierten Bonevski in der Mitte zu bedienen und setzte kurze Zeit später seinen Schuss aus acht Metern Entfernung nicht platziert genug (28.). Das war‘s dann aber auch schon an wirklicher Torgefahr für lange Zeit. Der TuS zeigte im zweiten Abschnitt zwar phasenweise ordentliche Ansätze im Kombinationsspiel, doch die echte Durchschlagskraft fehlte, da entweder der Pass durch die Schnittstelle mit zu viel Kraft oder gar nicht gespielt wurde. Lediglich Scherner bewies bei diesen Anspielen zweimal gutes Gefühl im Fuß, als er Daniel Filip mustergültig bediente. Den ersten Treffer erkannte Schiedsrichter Lehmann zurecht wegen einer Abseitsstellung nicht an (70.), zehn Minuten später war das Tor aber dann korrekt.

Und so konnte der TuS seine erste Heimniederlage gegen einen vermeintlichen Abstiegskandidaten, dessen Trainer Arno Deimel über „die unerklärliche Passivität nach dem Führungstreffer“ rätselte, noch abwenden. - Von Nico Schwarze

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