Handball

Dragons: Dosierte Wettkampfambitionen und weitere Zusagen

Handballer beim Wurf
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Drittliga-Rechtsaußen Moritz Frenzel hat der SGSH am Mittwoch seine Zusage für eine weitere Spielzeit gegeben.

Der Vorstand der SGSH Dragons hat einen Fahrplan für die freiwilligen Runden des HV Westfalen für seinen Verein festgelegt. Außerdem freut sich über Zusagen fürs Drittliga-, Verbandsliga- und Bezirksliga-Team.

Schalksmühle – Die Handballer der SGSH Dragons werden an den freiwilligen Spielrunden im Frühjahr, wenn sie denn stattfinden sollen, mit zwei Teams teilnehmen. Diesen Entschluss hat der Vorstand am Mittwoch in seiner Videokonferenz und nach Rücksprache mit allen Teamverantwortlichen getroffen.

Dass das Drittliga-Team die regionale Pokalrunde um Tickets für den DHB-Pokal 21/22 spielen wird, hatte der Verein frühzeitig nach digitalen Konferenz aller Drittligisten erklärt. Als zweites Dragons-Team hält sich die Verbandsliga-Reserve für eine solche Runde des HV Westfalen bereit. Auch in der Reserve ist die Bereitschaft zum Spielen da, gepaart mit der Bereitschaft des Vereins, die Kosten für das wohl verpflichtende Corona-Testkonzept zu stemmen.

Während eine Teilnahme an einer freiwilligen Spielrunde für die 3. Mannschaft (Bezirksliga) und 4. Mannschaft (Kreisliga B) des Vereins ohnehin keine Option ist, werden die Dragons auch ihre Jugendteams nicht in freiwillige Oberliga-Spielrunden nach Ostern schicken. Sowohl die A-, B- und C-Junioren als auch die weibliche A-Jugend hatten sich für die Oberliga qualifiziert und hätten das Angebot den HV nutzen können.

Dosierte Wettkampfambitionen und weitere Zusagen

„Die Trainer verzichten ganz bewusst auf diese Runden, um sich mit den neuen Jahrgangsmannschaften lieber langfristig auf die Aufstiegsrunde vorzubereiten“, sagt Mark Schür, 1. Vorsitzender der Dragons, „Mark Dragunski sieht das so, die A-Jugend will ja noch einmal einen Anlauf in Richtung Bundesliga nehmen. Und auch Carsten Kuhlwilm will es für die B-Jugend so machen.“ Klar ist damit, dass die ersten Pflichtspiele für den Nachwuchs erst nach den Sommerferien warten, denn erst dann will der HV Westfalen die ambitionierten Jugendteams zu den Aufstiegsrunden bitten. Vorher gibt es ja bis zu den Ferien noch das freiwillige Oberliga-Spielangebot in den alten Jahrgangsstrukturen.

Grundsätzlich sieht Mark Schür nach der Diskussion im Vorstand noch Klärungsbedarf mit dem Verband, was eine langfristige Strategie für die Rückkehr in die Wettkämpfe angeht, vor allem ab Herbst, wenn wieder eine breite Basis Handball um Punkte spielen soll. Das drohende Testkonzept könnte die Vereine dann finanziell überfordern. „Natürlich hofft man darauf, dass dann durch die Impfungen auf Schnelltests verzichtet werden kann“, sagt Schür, „aber wir haben auch darüber diskutiert, was dann zum Beispiel mit Spielern passiert, die nicht bereit sind, sich impfen zu lassen. Der Verband muss sich hier klar positionieren.“

Natürlich hofft man darauf, dass dann durch die Impfungen auf Schnelltests verzichtet werden kann. Aber wir haben auch darüber diskutiert, was dann zum Beispiel mit Spielern passiert, die nicht bereit sind, sich impfen zu lassen. Der Verband muss sich hier klar positionieren.

Mark Schür (SGSH-Vorsitzender)

Sei’s drum: Neben der Planung für die freiwilligen Runden steht bei der SGSH auch weiterhin die Personalplanung für die Saison 21/22 auf dem Plan. Mit guten Neuigkeiten für den Verein. Für das Drittliga-Team hat am Mittwoch Moritz Frenzel seine Zusage für ein weiteres Jahr, also bis zum Sommer 2022, gegeben. Der Rechtsaußen aus dem Nordkreis war bis zum Lockdown im November einer der Spieler, die in den wenigen Spielern einen besonders guten Eindruck hinterlassen hatten. Ungeklärt ist bei den Spielern aus dem aktuellen Drittliga-Kader nach den Zusagen von Fabian Hecker und Christopher Börner in der vergangenen Woche (wir berichteten) nurmehr die Zukunft von Natko Merhar, Lukas Hüller und Julian Borchert.

Auch in der Reserve freut sich Schür über eine weitere Zusage: Kevin Plate bleibt den Dragons erhalten. Der Linksaußen hat sich nach seinem Wechsel von der HSG Lüdenscheid zur SGSH zum absoluten Leistungsträger entwickelt und trainiert zudem die D-Junioren des Vereins. Seine Zusage ist gerade für die Planungen der Reserve eine wichtige. Offen ist damit aus dem Verbandsliga-Team nurmehr, ob Florian Ludwig weitermachen wird. Er überlegt noch.

Mehr A-Junioren für das Bezirksliga-Team

Für die Bezirksliga-Mannschaft ist die SGSH noch nicht so weit. Nach Trainer Alexander Druschs haben hier inzwischen mit Sven Potberg, Kevin Ciszewicz, Marco Kewitsch, Yannik Hoffmann und Keeper Mark Schür fünf Akteure fest zugesagt. Schür ist aber auch hier sehr optimistisch, dass das Gros des Kaders gehalten werden kann. „Und dann wollen wir in der neuen Saison auf jeden Fall neben Julius Walch, der fest zum Kader stößt, einen Teil der A-Jugend zur 3. Mannschaft ziehen“, sagt Schür, „in der A-Jugend werden wir einen sehr großen Kader haben, sodass sich das anbietet. Zumal wir in der 3. Mannschaft verjüngen wollen. Wenn Julius Walch zum Team stößt, ist der zweitjüngste Spieler mit Marco Kewitsch auch schon 25. Da wird es für junge Spieler auch leichter, wenn mehrere von ihnen dazustoßen…“

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