Handball

Respekt vor dem Dortmunder 6:0-Bollwerk

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Auf Benno Walter wird am Freitagabend Schwerstarbeit zukommen, wenn es in der Sporthalle Hacheney gegen die massive 6:0-Abwehr des OSC Dortmund geht.

Schalksmühle – „Wenn mir das einer vor Saisonbeginn angeboten hätte – ich hätte sofort zugegriffen“: Mark Dragunski, Trainer von Handball-Verbandsligist SGSH Dragons II ist zufrieden mit dem 5:1-Punkte-Start seiner jungen Truppe, die es unverhofft auf Rang zwei im Klassement vorgespült hat. Eine Platzierung, die nach drei Spieltagen noch nicht besonders aussagekräftig ist, klar ist aber auch, dass sich die SGSH weiterentwickelt und bereits fünf Zähler im Kampf um den frühzeitigen Klassenerhalt in der Tasche hat.

Bereits am Freitagabend (20.15 Uhr, Sporthalle Hacheney) soll diese Bilanz – wenn möglich – weiter aufgehübscht werden, wenn die Sauerländer beim OSC Dortmund gastieren. 4:2 Punkte haben die Gastgeber auf ihrem Konto, bis dato aber eher wechselhaft wie das Sauerländer Wetter aufgespielt. Einem 31:27-Sieg zum Saisonstart in Gevelsberg folgte die 19:27-Heimdemontage gegen Aufsteiger TG RE Schwelm und ein zuletzt äußerst mühevolles 31:30 bei der PSV Recklinghausen. „Ich weiß nicht genau, wo wir beim OSC dran sind“, sagt Mark Dragunski, der die Mannschaft von Anne Ewert und Thorsten Stoschek gegen Schwelm beobachtet hat.

Herzog ein alter Bekannter

„Ich glaube, dass der OSC deutlich mehr kann, als er bisher gezeigt hat. Wir bereiten uns auf die starke Variante vor...“ Vor allem die massive 6:0-Abwehr des OSC bereitet Dragunski durchaus Kopfzerbrechen. „Das ist nicht unsere Lieblingsabwehr“, gesteht der Ex-Nationalspieler freimütig ein. Ganz klar: Weil die SGSH außer Benno Walter keinen echten Distanzschützen in ihren Reihen hat, wird es schwer werden, die Tom Trost & Co weit nach vorne zu locken.

Kleiner Vorteil für die Gäste aber: Mit Sebastian Rinus fällt ein unangenehmer Bestandteil dieser Abwehr rotgesperrt aus. Und so sind es die SGSH-Primärtugenen, die in Hacheney gefordert sein werden: eine stabile Abwehr und daraus abgeleitet möglichst viele „einfache“ Gegenstoßtore über Neuzugang Kevin Plate. Ein Wiedersehen gibt es heute übrigens mit einem alten Bekannten: Kevin Herzog (ehemals SGSH und TuS Volmetal) trägt seit dieser Saison das OSC-Trikot. Keine Veränderungen derweil es im Drachen-Kader. Hilfen aus der 1. Mannschaft (Prior, Geitmann) gibt es nicht, alle anderen Akteure sind fit.

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