Fußball

Doppeltorschütze Temelkov: RWL siegt im ersten Test gegen Affeln 5:1

Fußballer im Laufduell
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Doppeltorschütze im ersten Test gegen Affeln: Niko Temelkov.

Erstes Testspiel nach mehr als acht Monaten ohne Wettkampfpraxis: Landesligist Rot-Weiß Lüdenscheid siegte am Freitagabend gegen den A-Ligisten SV Affeln 5:1 (4:0).

Lüdenscheid – Einen 5:1 (4:0)-Sieg feierte Fußball-Landesligist Rot-Weiß Lüdenscheid am Freitagabend im Testspiel gegen A-Kreisligisten SV Affeln aus dem Kreis Arnsberg.

Fernab des Sportlichen bilanzierten die Trainer Ümit Dilmen (RWL) und Cesare Deleo (SVA) unisono: „Es war ein unheimliches schönes Gefühl, nach einer so langen Zeit wieder bei einem Spiel auf dem Platz stehen…“

Dass dabei im ersten Match nach mehr als acht Monaten noch nicht alles passte, war klar. Zumal bei RWL neben Cheftrainer Bayram Celik (Urlaub) auch noch einige Kicker fehlten.

Doppeltorschütze Temelkov: RWL siegt im ersten Test gegen Affeln 5:1

Gerade die nachrückenden Jungen machten es aber gut: Alex Klevno (4.) sorgte nach Balleroberung fürs 1:0, Niko Temelkov traf doppelt zum 3:0 (14., Freistoß) und 4:0 (40., nach dem schönsten Spielzug der Partie). Dazwischen hatte Leo Viggiani auf 2:0 gestellt (9.).

Nach der Pause erhöhte der eingewechselte Leeroy Boatey auf 5:0 (70.), ehe Jan Hildebrandt nach einem Fehler von RWL-Keeper Paraskevopoulos das Affelner Ehrentor markierte. Das war gleichwohl verdient.

„Wir hatten in der zweiten Hälfte noch zwei weitere große Chancen“, stellte Cesare Deleo fest, „mir war das Ergebnis am Ende um zwei Tore zu hoch. Aber es war eine gute Laufeinheit mit ganz besonderen Momenten für uns: Marvin Müller nach seinem Kreuzbandriss zum ersten Mal seit 23 Monaten auf dem Platz und das erste Mal überhaupt mit seinem Bruder Nick. Die Bott-Brüder haben erstmals zusammen im Mittelfeld gespielt…“

Dilmen: „Für uns geht es darum, unser System einzuspielen“

Und bei RWL? War Ümit Dilmen auch zufrieden. „In der ersten Hälfte haben wir Affeln mehr kommen lassen und darüber mehr Räume und Chancen gehabt“, stellte Dilmen fest, „nach der Pause haben wir mehr versucht, das Spiel zu machen, aber da hat Affeln gut verschoben, da haben wir uns schwerer getan. Für uns geht es darum, unser System einzuspielen und als Mannschaft gemeinsam Chancen zu kreieren und nicht nur durch individuelle Stärke erfolgreich zu sein. Da muss man erst einmal wieder hereinfinden. Das war am Anfang schwer.“

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