Keine Pause für Highlander Lüdenscheid

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André Bruch (vorne) und die Highlander Lüdenscheid bekommen in der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga keine Pause: Am Freitag treten sie bei den Samurai Iserlohn und am Samstag bei den Crash Eagles Kaarst an.

Lüdenscheid - Keine Pause für die Highlander Lüdenscheid in der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga: Nur fünf Tage nach Abschluss des mit sechs Zählern durchaus erfolgreichen Doppelspiel-Wochenendes mit Siegen in Assenheim und gegen Berlin liegt für die „Schotten“ am ersten Maiwochenende schon der nächste „Doppelschlag“ an.

Von Tim Viebahn-Knötig

Steht für das Team von Trainer Stephan Mayer zunächst am Freitagabend (20 Uhr) das brisante Kreisderby gegen die Samurai Iserlohn auf dem Programm, reisen die Bergstädter schon am Samstag weiter nach Kaarst (18.15 Uhr), um bei den Crash Eagles ihre Visitenkarte abzugeben. Keine Frage, ein immenses Programm, dass der zuletzt dreimal siegreiche Erstligist aus der Bergstadt ab zu spulen hat. Dabei gehen die Mannen von Trainer Mayer dieses Programm mit einer breiten Brust an, die sie dank der kleinen Erfolgsserie neu gewonnen haben.

Als Gastspiel kann man den Auftritt der Highlander in Iserlohn schon einmal nicht werten, sind die „Schotten“ seit Beginn dieser Saison doch selbst „Hausherr“ in der Iserlohner Heidehalle – und haben sich auf dem neuen Terrain inzwischen durchaus akklimatisiert. Auf die Niederlage bei der Heimpremiere gegen Bissendorf folgten immerhin schon zwei Siege gegen Köln und Berlin. Im vergangenen Jahr gelang den Highlandern gar der Coup, als sie die Waldstädter beim 7:3-Erfolg mächtig düpiert hatten. „Vieles wird von der Tagesform der Spieler abhängen“, will sich Mayer zu keiner großen Prognose hinreißen lassen, „Iserlohn wird darauf bedacht sein, Wiedergutmachung für die Niederlage gegen Düsseldorf zu leisten“, erwartet er einen hochmotivierten Derby-Gegner.

Highlander: May, Klein – Elzner, Otters, Stein, Bruch, Nördershäuser, Gleibler, ter Haar, Könning, Bruch, Orendorz, Ortwein, Svejda, Seuster, Loecke, Heckmann

Auch vor den Crash Eagles aus Kaarst ist der Respekt des Esseners nicht unbedingt viel geringer. „Schnelle Spieler, eine gute Offensive – wir versuchen erst einmal, den Laden dicht zu halten und dann auf Konter zu setzen“, gibt Mayer als Strategie für das Gastspiel beim Aufsteiger in der mit tückisch schnellen Hintertorbanden versehenen Stadtparkhalle vor. Dabei fuhr der Bundesliga-Rückkehrer erst am vergangenen Samstag beim 15:9-Erfolg gegen die Berlin Buffalos seinen ersten Drei-Punktgewinn ein, füllte sein Punktekonto mit einem Sieg im Penaltyschießen in Assenheim und mit einer Niederlage im „Shoot-out“ in Uedesheim auf, lieferte auch ansonsten passable Ergebnisse gegen Topteams der Liga ab.

Immerhin hat Trainer Mayer alle Mann an Bord, füllt Robin Loecke den zuletzt gut bestückten Kader weiter auf und wird der Coach im Tor zwischen Julian Klein und Sebastian May die Qual der Wahl haben. Unterdessen dürften die Highlander dem Eishockey-Karriereende von Jiri Svejda etwas Gutes abgewinnen können: Der 30-jährige „spielende Co-Trainer“ kann sich damit voll und ganz dem Skaterhockey bei den Highlandern widmen.

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