Gymnastik & Tanz

Die Drehung im Blickpunkt

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Training in der Ballettschule Klüttermann: Die Nachwuchstänzerinnen der DJK Eintracht Lüdenscheid waren mit Spaß bei der Sache.

Lüdenscheid – Natürlich gehören zum Tanzen Drehungen. Drehung ist aber nicht gleich Drehung. Das erfuhren zwölf Tänzerinnen aus den Abteilungen der DJK Eintracht Lüdenscheid des LTV 61 bei einem Workshop in der Ballettschule Klüttermann.

„Seit zwei Jahren wird bei den Wettkämpfen unter dem Dach des DTB viel mehr Wert gelegt auf die Technik bei Drehungen“, sagt Tina Wiek. Wiek ist eine Dauerbrennerin in der Gymnastik & Tanz-Sparte in Westfalen – mit der Formation „Jazz1“, die sie gemeinsam mit Imke Druschel trainiert, tanzt sie noch immer selbst. Dazu hat sie maßgeblichen Anteil am Aufbau der großen Gymnastik & Tanz-Abteilung der DJK Eintracht Lüdenscheid gehabt und dort selbst Nachwuchsgruppen geformt.

„Wir sind immer gute Springer gewesen, aber nie gute Dreher“, sagt Wiek mit Blick auf die Erfolgsgeschichte von „Jazz1“, die die Formation mehrfach zum Bundesfinale geführt hat. Nun aber rücken die Drehungen mehr ins Zentrum der Beurteilungen, seit vor zwei Jahren im DTB an entscheidender Stelle eine Funktionärin aus Neubrandenburg – zu Hause in der Rhythmischen Sportgymnastik und damit weniger auf dem Breitensportsektor – übernommen und an entscheidenden Stellschrauben gedreht hat. „Da ist durchgesetzt worden, dass sich technisch etwas verändern muss“, sagt Wiek, „es ist hart, wenn sich eine Sportart so verändert. Deshalb haben wir unbedingt Input benötigt.“

Klüttermann mit Tipps

So kamen die Verantwortlichen auf die Idee, Manuela Klüttermann ins Boot zu holen. Drei Stunden lang schaute sich die erfahrene Ballett-Trainerin die Drehungen an, korrigierte, gab Tipps. „Wir haben eine komplett andere Erklärung erhalten, und es ging ganz wunderbar“, sagt Wiek nach den Eindrücken des Trainings, an dem die Trainer und Mannschaftssprecherinnen der DJK-Nachwuchsteams, aber auch einige erfahrene Tänzerinnen von „Jazz1“ teilnahmen. Drei Ansätze, die Drehungen anzugehen, gab Klüttermann den Schülern mit auf den Weg. Diese sollen nun bei den nächsten Wettkämpfen – am Wochenende wartet der Lippe-Cup, Ende Juni das Landesturnfest – erprobt werden.

Nach den Sommerferien soll es auch mit externem Input weitergehen. Der nächste Workshop in der Ballettschule Klüttermann ist bereits fest avisiert. „Dann allerdings zu einem anderen Thema“, sagt Wiek – nicht nur bei den Drehungen können die Tänzerinnen von DJK und LTV 61 noch so manches von Manuela Klüttermann lernen...

Lippe-Dance-Cup in Horn-Bad Meinberg

In der Sporthalle Waldstadion in Horn-Bad Meinberg findet am Samstag der 20. Lippe-Dance-Cup statt. Ausrichter ist der TuS Eichholz-Remmighausen. Die DJK Eintracht Lüdenscheid startet im Lipperland mit der Formation „NewGymTaKids1“. Da sich die Formation zuletzt leicht verändert hat, ist nur ein Start bei den Masters DTB-Dance (Jugend) geplant. Die sieben Tänzerinnen werden das Thema „Reise ins Glück“ auf die Fläche bringen und hoffen auf ein ebenso gutes Abschneiden wie zuletzt in Witten. Der TuS Meinerzhagen reist mit großem Aufgebot an: Die Formationen „Jimini“ und „Beyond“ starten in der Sparte Gymnastik & Tanz, „Jimini“ in der Kids-Challenge, „Beyond“ bei den Masters der Jugend. Bei den Wettkämpfen DTB-Dance sind vier Teams des TuS Meinerzhagen dabei. Das Aushängeschild, die Formation „Between“, konzentriert sich im Lipperland ganz auf den Tanz, wird bei den Jugend-Masters das Thema „Mary Poppins“ auf die Fläche bringen. Außerdem starten die Formationen „Marguerite“ (Experience Mäuse-Cup), „Beyond“ (Masters Jugend) und „aRound“ (Challenge Jugend). 31 Tanzformationen werden in Horn-Bad Meinberg dabei sein.

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