Handball-Landesliga

Die HSG Lüdenscheid steht schon wieder vor einer schwierigen Spielzeit

Handball Abwehr
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Die HSG Lüdenscheid steht vor einer schwierigen Spielzeit.

In Hagen startet die HSG Lüdenscheid am Samstagnachmittag in der neue Handball-Saison 21/22. Es dürfte wieder ein schwieriges Jahr für die Bergstädter werden.

Lüdenscheid – Mit der Vergangenheit mag sich Thorsten Stange, Ende Juli als Nachfolger von Stephan Nocke vorgestellt, am liebsten gar nicht beschäftigen. Aber nichtsdestotrotz weiß der neue Cheftrainer der HSG Lüdenscheid um die „schwarze Serie“ der Landesliga-Mannschaft aus den beiden abgebrochenen Corona-Spielzeiten: 19 sieglose Spiele in der Saison 19/20, dazu zwei in der Miniserie 20/21 – die Bergstädter hatten als jeweils Letzter des Klassements das Siegen verlernt.

„Natürlich bin ich auch deshalb da, um das zu ändern. Und ich bin auch recht zuversichtlich, dass uns das gelingen wird“, so der 51-Jährige. Wobei die Betonung bei dem Polizeibeamten ganz bewusst immer wieder auf „uns“ oder „wir“ liegt: „Alle im Verein, ob Trainer, Mannschaft, Funktionäre oder auch Fans, wissen ganz genau, dass es nur gemeinsam geht. Und diesbezüglich befinden wir uns auf einem guten Weg“, bewertet er seine bisherigen vier, fünf Wochen bei seinem Klub als durchweg positiv.

„Das Umfeld zieht mit, die Spieler sind willig, fleißig und motiviert, auch wenn die Trainingsbeteiligung aus diversen Gründen nicht optimal war. Insgesamt stelle ich hier aber eine Aufbruchstimmung fest“, ist das Unternehmen „Klassenerhalt“ für ihn eine riesige Herausforderung, aber keine „Mission Impossible“.

Die HSG Lüdenscheid steht schon wieder vor einer schwierigen Spielzeit

Das Personal: Auf dem Papier hat die HSG einen Kader von 15 Spielern, die Änderungen hielten sich dabei in Grenzen. Verlassen haben den Verein Marcel Fenner (TS Evingsen) und Keeper Colin Reid (SC Münster), dafür wurde mit Artur Wambold ein junger Schlussmann aus dem A-Jugend-Bundesligateam vom VfL Eintracht Hagen verpflichtet. Forciert werden soll laut Stange auch die Zusammenarbeit mit der Kreisliga-Reserve: „Ich halte gemeinsame Trainingseinheiten für sinnvoll, werde mir auch Spiele von ihnen anschauen. Da geht es zum einen um ein vereinsinternes Gemeinschaftsgefühl, zum anderen sind dort eventuell auch Spieler dabei, die sich für die ,Erste’ empfehlen.“ Der Kader im Einzelnen:

Tor: Tim Stute, Artur Wambold – Feld: Ben Schmidt, Jens Ritthaler, Julius Hahn, Justin Jung, Lars Gruber, Phil Lausen, Phil Bieker, Marcel Plischka, Philipp De Bie, Robin Plischka, Sascha Pennekamp, Tamas Kiss, John Lenz

Die Liga: In der Staffel 6 spielen elf Mannschaften, von denen am Ende der Saison gleich vier absteigen werden. Von den Konkurrenten sind angefangen beim Kreisrivalen HSV Plettenberg/Werdohl über Nordkreisrivale TV Lössel, den TV Olpe, die SG Attendorn/Ennest und den TuS Volmetal II viele bekannte Gesichter dabei, aber auch gänzlich unbekannte wie der Wittener TV oder Teutonia Bochum-Riemke II.

Der Saisonauftakt: Los geht es für die Bergstädter am Samstag mit einem Auswärtsspiel beim VfL Eintracht Hagen III (17.30 Uhr, Sporthalle Mittelstadt). „Gerade zum Saisonstart wird dieser Gegner eine personelle Wundertüte sein, kann er doch auf Personal aus der Jugend oder aus höheren Mannschaften zurückgreifen. Ich denke dennoch, dass unsere Mannschaft gut vorbereitet ist, obwohl wir nicht komplett sind“, muss Stange zumindest auf Schmidt, Pennekamp, Lenz (alle verletzt) und Robin Plischka (privat verhindert) verzichten. Fragezeichen stehen hinter den angeschlagenen Bieker, De Bie und Marcel Plischka, sodass aus der Reserve Valentin Schnippering und Noah Hallatsch Gewehr bei Fuß stehen. Dazu hofft der Coach auf einen weiteren Trumpf: „Ich habe schon in der Vorbereitung gesehen, wie begeisterungsfähig die Fans sein können“, setzt er auch auf die Unterstützung des „achten Manns“. In diesem Zusammenhang: Die Eintracht weist darauf hin, dass für Zuschauer die 2G-Regel gilt. Zutritt haben also nur nur vollständig geimpfte oder genesene Besucher.

Alle Saisonspiele der Hinrunde in der Übersicht

4. September, 17.30 Uhr: Eintracht Hagen III – HSG

18. September, 15.25 Uhr: Teutonia Bochum-Riemke II – HSG

25. September, 20 Uhr: HSG – TV Lössel

23. Oktober, 17.30 Uhr: SG Attendorn/Ennest – HSG

6. November, 20 Uhr: HSG – HSG Gevelsberg/Silschede II

14. November, 17 Uhr: HSG Herdecke/Ende – HSG

4. Dezember, 17 Uhr: HSG – Wittener TV

10. Dezember, 20 Uhr: HSG – TuS Volmetal II

18. Dezember, 18.30 Uhr: TV Olpe – HSG

14. Januar, 20 Uhr: HSG – HSV Plettenberg/Werdohl

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